Brügmann-Tor zu wenig! CFC kassiert gegen Hertha-Bubis die zehnte Saison-Niederlage

Chemnitz - Der Chemnitzer FC rutscht in der Regionalliga-Tabelle weiter ab. Am Sonntag kassierten die Himmelblauen in Berlin eine 1:3-Niederlage gegen Hertha BSC II. Für die Gäste war es das vierte Spiel in Folge ohne Sieg und die zehnte Saison-Niederlage.

Der Berliner McMoordy Hüther kommt vor CFC-Innenverteidiger Robert Zickert zum Kopfball.
Der Berliner McMoordy Hüther kommt vor CFC-Innenverteidiger Robert Zickert zum Kopfball.  © Marcus Hengst

Mit Tim Campulka (5. Gelbe) und Robert Berger (Sprunggelenkverletzung) musste Trainer Christian Tiffert zwei Stammspieler ersetzen.

Er stellte Marius Schreiber für Berger in die Abwehr - der zweite Regionalliga-Einsatz für den 20-Jährigen, der erste von Beginn an. Stefan Pribanovic rückte für Campulka in die Innenverteidigung.

Chemnitz war vor knapp 800 Zuschauern noch am Sortieren, da schlugen die flinken Berliner das erste Mal zu. Tony Rölke traf nach Vorarbeit von Veit Stange ins lange Eck (9. Minute).

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Das gute Angriffsspiel, das die Berliner aufzogen, mündete eine Viertelstunde später im zweiten Treffer. Den Rölke-Schuss ließ Schlussmann Jakub Jakubov prallen. Nader El-Jindaoui staubte erfolgreich ab, stellte auf 2:0.

Das sah nach einer deutlichen Auswärtspleite für die Tiffert-Elf aus. Doch sie fing sich und konnte noch vor dem Seitenwechsel verkürzen. Nach Schreibers Diagonalpass jagte Felix Brügmann den Ball in die Maschen (36.).

Hertha-Bubis machen mit dem 3:1 den Deckel gegen den Chemnitzer FC drauf

Marius Schreiber stand zum ersten Mal in der CFC-Startelf und gab die Vorlage zum zwischenzeitlichen 2:1 von Felix Brügmann.
Marius Schreiber stand zum ersten Mal in der CFC-Startelf und gab die Vorlage zum zwischenzeitlichen 2:1 von Felix Brügmann.

Teoman Gündüz (51.) und El-Jindaoui (53.) vergaben nach der Pause weitere Einschuss-Möglichkeiten für die Hertha-Bubis. Auf der Gegenseite verpassten Furkan Kircicek (54.) und Tobias Müller (59.) den Ausgleich.

Der eingewechselte Mustafa Abdullatif, kurz zuvor noch am stark reagierenden Jakubov gescheitert, bestrafte in der 74. Minute einen Fehler von Dominik Pelivan und machte mit dem 3:1 den Deckel drauf.

Am kommenden Wochenende bestreiten die Chemnitzer ihr letztes Punktspiel in dieser Saison. Am Pfingstsonntag haben sie Drittliga-Absteiger Viktoria Berlin zu Gast.

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Am 3. Juni steigt in Leipzig das Landespokal-Finale gegen den 1. FC Lok, der sich am Sonntag ebenfalls nicht in Topform präsentierte und daheim 2:4 gegen Carl Zeiss Jena verlor.

Titelfoto: Marcus Hengst

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