CFC-Neuzugang Fesser vor Match gegen Aufsteiger: "Im Nordosten wird intensiver gespielt"
Chemnitz - Nach zehn Spieltagen Zweiter, nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Erfurt: "Das fühlt sich gut an. Dort oben wollen wir bleiben", betont Trainer Benjamin Duda (38) vom Chemnitzer FC.
Am Samstag (16 Uhr) gastieren die Chemnitzer beim Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf (zuletzt fünf Niederlagen in Folge). Fehlen werden zwei Spieler. Tobias Stockinger (26) liegt mit Fieber im Bett.
Justin Gröger (23), der beim 3:1-Sieg gegen Chemie Leipzig mit Rot vom Platz flog, bekam eine Sperre von zwei Ligaspielen aufgebrummt. Der Innenverteidiger wird nicht nur gegen Stahnsdorf, sondern auch am 11. Oktober im Topspiel gegen Erfurt fehlen.
Definitiv dabei ist am Samstag im Berliner Preussenstadion - dort trägt Stahnsdorf die Heimspiele aus - Maximilian Fesser (24). Zu Saisonbeginn kam der Neuzugang von der SpVgg Bayreuth von der Bank. Seit vier Spieltagen ist er eine feste Größe, stand immer in der Startelf.
"Wir haben ihn zweimal in der Bayern-Regionalliga live beobachtet. In beiden Partien war er mit seiner Schnelligkeit, seinem Speed der Beste. Wir sind froh, dass Maximilian bei uns ist. Dieser Wechsel ist voll aufgegangen", lobt Duda.
CFC-Sprinter Fesser: "Im Nordosten geht es professioneller zu"
Fesser, neben Maurizio Grimaldi (24) der Schnellste im Kader der Himmelblauen, hat sich sehr gut eingelebt. Erstmals spielt er im Nordosten der Republik.
"Hier geht es professioneller zu. In Bayern gibt es viele Dorfvereine. Fußballerisch ist die Qualität im Süden ebenfalls gut. Doch im Nordosten wird körperbetonter, intensiver gespielt", sagt Fesser.
Der Duda-Fußball liegt dem Außenstürmer: "Wir suchen nach Ballgewinn schnell den Weg in die Tiefe, den direkten Weg zum Tor. Dieses intensive Spiel kommt mir zugute."
Nicht weniger wichtig ist das kollektive Verteidigen, die Arbeit gegen den Ball. Fesser: "Das machen wir als Mannschaft wirklich sehr gut. Alle machen mit, geben 100 Prozent. Das muss der Maßstab sein für die kommenden Spiele."
Titelfoto: Härtelpress

