CFC reist als Favorit nach Radebeul: Auf dieses Detail müssen die Chemnitzer achten
Chemnitz - Er war beim 4:0-Sieg des Chemnitzer FC gegen Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf einer von drei Neuen in der Startelf: David Vogt (25). Der Mittelfeld-Stratege war einer der Besten auf dem Rasen.
Nach dem achten Saisonerfolg der Himmelblauen erklärte Vogt: "Die ersten 30 Minuten waren richtig gut von uns. Wir haben uns auch gleich mit drei Toren belohnt. Nach dem 3:0 haben wir etwas tiefer gestanden, auf Konter gesetzt. In der zweiten Halbzeit haben wir es abgezockt gemacht, gut verteidigt und das vierte Tor nachgelegt."
Der vierte Treffer war ein Geschenk von Eintracht-Torwart Linus Löffler (22). Der Keeper spielte den Ball aus dem eigenen Strafraum direkt vor die Füße von Vogt. Der Chemnitzer bediente den einlaufenden Maximilian Fesser (23), der für den 4:0-Endstand sorgte. Es war bereits das dritte Joker-Tor für den Neuzugang aus Bayreuth.
"Nach der schnellen 3:0-Führung war hier und da sicher bisschen die Luft raus", gestand Roman Eppendorfer (23) nach der Partie im ClubTV. Der Außenverteidiger war noch etwas gezeichnet vom 3:1-Sieg bei der BSG Chemie Leipzig eine Woche davor, als er einen Cut über dem linken Auge davontrug.
Dennoch stellte sich das Eigengewächs in den Dienst der Mannschaft, lieferte wie in den Wochen davor eine starke Leistung ab. Bezeichnend dafür die Balleroberung im Mittelkreis vor dem zweiten Treffer der Gäste.
CFC-Spieler Eppendorfer über Match in Radebeul: "Wir spielen auf Kunstrasen"
Eppendorfer hob die starke Defensivleistung der Chemnitzer hervor: "Wir haben uns wieder vor jeden Ball geworfen, gut verteidigt, die Null gehalten."
Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison kassierte die Mannschaft von Trainer Benjamin Duda (38) kein Gegentor.
Nach ein paar freien Tagen legen Eppendorfer & Co. den Fokus auf die dritte Runde im Landespokal. Am Sonntag geht’s zum Radebeuler BC. "Wir spielen auf Kunstrasen. Darauf müssen wir uns vom Kopf her einstellen", nannte der Abwehrmann ein wichtiges Detail.
Die Aufgabe sollte aber auch auf dem ungewohnten Geläuf lösbar sein.
Titelfoto: Marcus Hengst

