Chemie-Trainer Schmidt lobt starken CFC-Auftritt: "Chemnitz steht zu Recht dort oben!"

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Chemnitz - Der Bann ist gebrochen! In den vergangenen sechs Spielzeiten gab es für den Chemnitzer FC in Leipzig-Leutzsch selten etwas zu holen. Zweimal spielten die Himmelblauen unentschieden, viermal gingen sie leer aus.

Jubel bei den Chemnitzern nach dem 3:1-Treffer: Der CFC holte bei Chemie Leipzig drei wichtige Punkte.
Jubel bei den Chemnitzern nach dem 3:1-Treffer: Der CFC holte bei Chemie Leipzig drei wichtige Punkte.  © Picture Point/Gabor Krieg

Am Sonntagabend triumphierte die Mannschaft von Trainer Benjamin Duda (38) mit 3:1 (1:0). "Eine brutale Mannschaftsleistung. Ich bin megaglücklich", sagte der Fußball-Lehrer. 

Chemie-Trainer Alexander Schmidt (57) erkannte neidlos an: "Das war der stärkste Gegner, gegen den wir bisher gespielt haben. Sie waren die reifere Mannschaft, haben super verteidigt, sich vor der Torlinie in jeden Ball geschmissen. Chemnitz steht zu Recht dort oben."

Nach nicht einmal fünf Minuten köpfte Torjäger Philipp Kühn (23) aus Nahdistanz ein. Der Chemiker stand knapp im Abseits. Der Treffer zählte nicht. Duda: "Das war der Hallo-wach-Effekt für meine Jungs."

"Das tut extrem weh" Großer CFC-Ärger nach der ersten Saison-Niederlage
Chemnitzer FC "Das tut extrem weh" Großer CFC-Ärger nach der ersten Saison-Niederlage

Die dominierten die komplette erste Halbzeit. Nach 55 Minuten lagen die Gäste 2:0 vorn. Sie verteidigten alles weg. Was durchkam, wurde zur sicheren Beute von Torwart David Richter (27).

Dann kam die 70. Minute. Justin Gröger (23) brachte Kühn zu Fall. Notbremse. Platzverweis. Die Hausherren erhöhten den Druck. In der 86. Minute lenkte Dennis Slamar (32) den Ball mit dem Oberkörper ins eigene Netz. 

"Das war der stärkste Gegner, gegen den wir bisher gespielt haben", sagte Chemie-Trainer Alexander Schmidt (57) nach dem Match.
"Das war der stärkste Gegner, gegen den wir bisher gespielt haben", sagte Chemie-Trainer Alexander Schmidt (57) nach dem Match.  © Picture Point/Gabor Krieg

CFC-Torschütze Baumgart: "Wir wussten genau, was uns hier erwartet"

CFC-Spieler Tom Baumgart (28, l., hier im Duell mit Elias Kratzer, 26) traf zum 2:0.
CFC-Spieler Tom Baumgart (28, l., hier im Duell mit Elias Kratzer, 26) traf zum 2:0.  © Picture Point/Gabor Krieg

Jetzt war Zittern angesagt. Die Erlösung brachte der letzte Angriff: David Vogt (25) bediente den mitgelaufenen Amadeus Zamora (19). Der Nationalspieler Nicaraguas schob flach ein.

"Ein brutaler Fight, den wir am Ende der Englischen Woche abgeliefert haben. Wir wussten genau, was uns hier erwartet: ein sehr emotionales, aggressives Spiel", meinte 2:0-Torschütze Tom Baumgart (28). 

Gegen Babelsberg leitete der Routinier mit seinem Fehlpass die späte 0:1-Heimniederlage ein. "Heute haben wir ein deutlich besseres Gesicht gezeigt als am Mittwochabend und hochverdient gewonnen", betonte Baumgart.

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Gabor Krieg (2)

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