Halle verschießt Elfmeter, Torwart Richter pariert stark: CFC erkämpft Punkt im Spitzenspiel

Halle - Der Chemnitzer FC bleibt auch nach dem 4. Spieltag ungeschlagen. Beim 0:0 im Spitzenspiel gegen den Halleschen FC erkämpfte sich die Elf von Trainer Benjamin Duda am Sonntag einen verdienten Punkt.

Max Kulke scheitert mit einem Elfmeter an CFC-Keeper David Richter.  © PICTURE POINT / R. Petzsche

Beim 1:3 im März lagen die Himmelblauen nach einer Viertelstunde 0:2 hinten. Das hätte am Sonntag erneut passieren können. In der 10. Minute ging Fabrice Hartmann auf der rechten Seite auf und davon, tankte sich bis an den Fünfmeterraum durch und scheiterte aus Nahdistanz am glänzend reagieren Schlussmann David Richter.

Zwei Minuten später ging die Chemnitzer Spieleröffnung im eigenen Strafraum gründlich schief. Jan Löhmannsröben schob den Ball zu Andreas Geipl. Der erwischte den heranstürmenden Bocar Baro am Fuß. Schiedsrichter Christoph Beblik zeigte sofort auf den Punkt.

Max Kulke legte sich die Kugel zurecht und traf den linken Innenpfosten (12.). Glück für die Himmelblauen, die einige Zeit brauchten, um in diesem Spitzenspiel anzukommen. In der 36. Minute zog Ken Tchouangue von der Strafraumgrenze ab und traf den rechten Pfosten.

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Mit dem 0:0 wurde zumindest das Minimalziel erreicht

Chemnitzer Offensivspieler Domenico Alberico nach vergebener Torchance.  © PICTURE POINT / R. Petzsche

Die letzte Topchance gehörte erneut dem HFC. Nach dem sechsten Eckball für Chemnitz stimmte die Absicherung nicht. Dieses Mal marschierte Hartmann über die linke Seite in den Strafraum und fand erneut in Richter seinen Meister.

Vor fast 7000 Zuschauern - darunter 1200 aus Chemnitz - gönnten sich beide Teams bei hochsommerlichen Temperaturen auch nach dem Seitenwechsel keine Auszeit. Der wiedergenesene Ron Berlinski marschierte Sekunden nach seiner Einwechslung in den Hallenser Strafraum. Außenverteidiger Niklas Landgraf klärte in höchster Not (60.).

Nach einem weiten Einwurf von Löhmannsröben stieg Dennis Slamar zum Kopfball hoch. Torwart Luca Bendel lenkte das runde Leder mit den Fingerspitzen übers Gebälk (63.).

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Keine 60 Sekunden vergingen, da brannte es auf der Gegenseite. Nach Steilpass von Stanley Ratifo stand Baro frei vor Richter. Der verhinderte mit starker Fußabwehr den Einschlag.

In der Nachspielzeit drängte die Duda-Elf auf den Sieg. Klappte nicht. Mit dem 0:0 wurde zumindest das Minimalziel erreicht.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 4 13:3 10
2 Chemnitzer FC 4 10:1 10
3 FC Erzgebirge Aue 4 10:6 10
4 Greifswalder FC 4 10:6 7
5 1. FC Lokomotive Leipzig 4 9:7 7
6 FC Carl Zeiss Jena 4 7:4 6
7 Hallescher FC 4 4:3 6
8 VSG Altglienicke 3 8:6 5
9 RSV Eintracht 1949 4 5:6 5
10 1. FC Magdeburg II 3 8:5 4
11 SV Babelsberg 03 3 4:3 4
12 BFC Dynamo 4 5:7 4
13 FSV Zwickau 4 3:7 4
14 FSV 63 Luckenwalde 4 4:9 3
15 Hertha BSC II 3 3:9 3
16 Tasmania Berlin 4 4:15 3
17 BFC Preussen 4 3:8 1
18 BSG Chemie Leipzig 4 1:6 1

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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