Platz eins ist futsch! CFC übernimmt nach unnötiger Heimpleite wieder die Jäger-Rolle

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Chemnitz - Platz eins ist futsch! Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC übernimmt nach der 1:2-Heimniederlage gegen die "U23" des 1. FC Magdeburg wieder die Rolle des Jägers. 

Aus einem Einwurf heraus: Luis Trus glich in der 68. Minute aus.
Aus einem Einwurf heraus: Luis Trus glich in der 68. Minute aus.  © Picture Point / Gabor Krieg

Im Vorjahr setzte es eine 2:4-Heimpleite gegen die Magdeburger Talente. Am Samstag ging mit dem unnötigen 1:2 die Tabellenführung flöten. Der CFC blieb zum zweiten Mal in Folge sieglos. Zum ersten Mal in dieser Saison schenkte er eine Führung her und stand am Ende mit leeren Händen da.

In einer Partie auf Augenhöhe brachte Johannes Pistol (24) die Hausherren mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern in Führung (58. Minute). "Die Phase, die danach kam, macht mich wirklich sauer", ärgerte sich Trainer Benjamin Duda (38).

Statt das mühsam erkämpfte 1:0 gegen die spielstarken Gäste konzentriert zu verwalten, rannten die Himmelblauen weiter an und kassierten zwei folgenschwere Konter.

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In der 68. Minute legte Kevin Manthey (19) für Luis Trus (20) auf. Der konnte frei stehend ausgleichen. Das zweite Tor erzielte Manthey selbst - mit einem Flachschuss aus 20 Metern (80.).

"Hier hätte ich ein viel höheres Pflichtbewusstsein von meinen Jungs erwartet - gerade in der Kompaktheit, in der Organisation. Wir führen zu Hause. Und nach einer Führung ist uns in dieser Saison nie etwas aus den Händen gerutscht", betonte Duda.

CFC-Coach sauer: "Da musst du disziplinierter verteidigen"

CFC-Trainer Benjamin Duda (38) hat von seiner Mannschaft vor allem ein höheres Pflichtbewusstsein erwartet.
CFC-Trainer Benjamin Duda (38) hat von seiner Mannschaft vor allem ein höheres Pflichtbewusstsein erwartet.  © Picture Point / Gabor Krieg

In der entscheidenden Phase wurde Innenverteidiger Jan Löhmannsröben (35) als Leader und Abwehrorganisator schmerzlich vermisst. Der 35-Jährige saß seine Gelbsperre ab. 

"In der 68. Minute haben wir einen Einwurf, 20 Meter vorm gegnerischen Tor, und kassieren aus diesem Einwurf heraus das 1:1", analysierte der CFC-Coach: "Auch das 2:1 fällt aus einer Einwurf-Situation. Da musst du disziplinierter verteidigen."

Dass dies nicht gelang, war völlig untypisch für den bisherigen Saisonverlauf des CFC, der in den vorherigen 13 Spielen nur sieben Gegentore kassiert hatte. 

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Viel zu fahrig und fehlerhaft war auch das Angriffsspiel. Symptomatisch die letzte Szene der Partie: Freistoß für Chemnitz am gegnerischen Strafraum. Die Ausführung dauerte gefühlt eine Ewigkeit.

Dann schlug Ken Tchouangue (22) den Ball Richtung Fünfmeterraum. Allerdings viel zu ungenau. Die Kugel landete im Toraus. Danach ertönte der Abpfiff.

Titelfoto: PICTURE POINT / Gabor Krieg (2)

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