Angespanntes Verhältnis zu Adi Hütter? Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche redet Klartext
Von Patrick Reichardt
Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche (46) hat nach eigener Aussage keine Probleme mit Trainer Adi Hütter (56).
"Die Zusammenarbeit mit Adi macht sehr viel Spaß. Er ist ein super Typ und hat als Trainer viel Erfahrung gesammelt. Man kann sehen, wie ruhig er an die Dinge herangeht", sagte Krösche im Podcast "Leadertalk" mit dem ehemaligen "Kicker"-Journalisten Mounir Zitouni (56).
Rund um das Ende der Transferphase hatte es Berichte gegeben, dass es atmosphärische Störungen bei dem Duo gebe.
"Wenn du über 20 Jahre Trainer bist, dann weißt du genau, welche Knöpfe du drücken musst und von welchen Knöpfen du besser die Finger lässt", sagte der 46 Jahre alte Krösche. Hütter und er haben "ein gutes Verhältnis" und sprechen "sehr oft über Fußball".
Vor der Verpflichtung von Hütter hatte Krösche den Spanier Albert Riera (44) verpflichtet und diesen Fehler später nach der verkündeten Trennung auf sich genommen.
Krösches Stil bei der Eintracht: "Demokratische Diktatur"
Seinen Führungsstil beschrieb der Frankfurter Funktionär als "demokratische Diktatur". Krösche drückte damit aus, den Mitarbeitern auch Entscheidungen anzuvertrauen.
"In der Regel möchte ich gerne, dass sie die Verantwortung auch übernehmen und auch Entscheidungen treffen, weil ich davon überzeugt bin, dass über Vertrauen und Verantwortung Motivation entsteht, dass über Motivation dann Identifikation entsteht und über Identifikation Weiterentwicklung", beschrieb Krösche.
Titelfoto: Andreas Arnold/dpa
