Bosse-Streit bei der Eintracht: Kann Präsident Fischer die Wogen glätten?

Frankfurt am Main - Im Streit der Vereinsbosse kommt es bei Eintracht Frankfurt an diesem Mittwoch zu einem Krisengipfel.

Wird der Streit der Eintracht-Bosse Philip Holzer (57, Aufsichtsratschef, l.) und Axel Hellmann (51, Vorstandssprecher) im Krisengespräch am Mittwoch eskalieren?
Wird der Streit der Eintracht-Bosse Philip Holzer (57, Aufsichtsratschef, l.) und Axel Hellmann (51, Vorstandssprecher) im Krisengespräch am Mittwoch eskalieren?  © Montage: DPA/Arne Dedert

Vorstandssprecher Axel Hellmann (51) und Aufsichtsratsboss Philip Holzer (57) kommen am Mittwochabend nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zusammen, um über die Differenzen und die vergangenen Wochen zu sprechen.

Vereinspräsident Peter Fischer (67), der die Streitigkeiten bereits in den vergangenen Wochen kritisierte, soll in dem Gespräch als Moderator fungieren.

"Differenzen und unterschiedliche Meinungen gehören dazu, sollten aber nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Eine spaltende Kommunikation ist schädlich", hatte Fischer jüngst mitgeteilt. Hellmann und Holzer befinden sich in einem Clinch, es geht unter anderem um die künftige Ausrichtung des Europa-League-Siegers.

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Bereits am 15. März war es zwischen den beiden Funktionären zu einem Gespräch gekommen, damals unter vier Augen.

Holzer bot Hellmann den eigenen Rücktritt an, damit dieser bei der Eintracht bleibt

SGE-Präsident Peter Fischer (67) will zwischen den beiden Streithähnen vermitteln.
SGE-Präsident Peter Fischer (67) will zwischen den beiden Streithähnen vermitteln.  © DPA/Arne Dedert

Holzer hatte damals seinen Rückzug angeboten, falls Hellmann "dadurch dazu bewegt werden kann, seinen Vertrag bei der Eintracht bis 2027 zu erfüllen", wie es in einem von mehreren Medien veröffentlichten Schreiben hieß.

Bei Hellmann, der derzeit interimsmäßig die Deutsche Fußball Liga (DFL) leitet, wird mit einem fixen Wechsel zum Liga-Gremium in Verbindung gebracht.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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