Frankfurt am Main - Diese Entscheidung könnte Eintracht Frankfurt auf den letzten Metern des Transferfensters noch einmal gehörig unter Druck setzen: Ritsu Doan (28) wird offenbar doch nicht nach Saudi-Arabien wechseln, obwohl den Hessen eine Millionen-Ablöse gewunken hätte.
Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, lag dem 28 Jahre alten Japaner ein lukratives Angebot von Al-Ittihad vor, dass die SGE wohl schon abgesegnet hatte. Bei einem Transfer hätte Eintracht Frankfurt demnach rund 17 Millionen Euro kassiert.
Doch daraus wird vorerst nichts. Doan soll sich aus persönlichen Gründen gegen einen Wechsel nach Saudi-Arabien entschieden haben und seine Karriere zunächst weiter in Europa fortsetzen wollen.
Für die Frankfurter Verantwortlichen ist das mehr als nur eine überraschende Transfer-Wende.
Denn mit den Einnahmen aus dem möglichen Doan-Verkauf hatten die Hessen offenbar bereits für ihre nächsten Schritte auf dem Transfermarkt geplant.
Im Mittelpunkt steht dabei Arnaud Kalimuendo (24). Eintracht Frankfurt möchte den 24 Jahre alten französischen Angreifer weiterhin verpflichten. Die erwarteten Millionen aus dem Doan-Deal sollten laut "FAZ" dabei helfen, die Rückkehr des Stürmers zu finanzieren.
Zaubert die Eintracht noch einen neuen Angreifer aus dem Hut?
Nun wird die Zeit knapp. Nur noch ein Tag bleibt den Frankfurtern, um möglicherweise auf anderem Weg zusätzliche Einnahmen zu erzielen und damit den nötigen finanziellen Spielraum für den gewünschten Transfer zu schaffen.
Der geplatzte Doan-Wechsel könnte damit ausgerechnet kurz vor Transferschluss noch einmal die komplette Planung der Eintracht durcheinanderbringen.