Doch kein Kahn-Ersatz: Axel Hellmann bleibt bei Eintracht Frankfurt!

Frankfurt am Main - Die Zukunft von Vorstandssprecher Axel Hellmann (51) bei Eintracht Frankfurt war lange offen. Der 51-Jährige wurde bei der DFL und beim FC Bayern gehandelt. Nun hat er eine Entscheidung getroffen.

Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann (51) wird auch in Zukunft weiter für die Adlerträger tätig sein.
Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann (51) wird auch in Zukunft weiter für die Adlerträger tätig sein.  © Arne Dedert/dpa

Vorstandssprecher Axel Hellmann hat die Spekulationen um seine Zukunft beendet und bleibt bei Eintracht Frankfurt. Der 51-Jährige wird seine Tätigkeit beim Fußball-Bundesligisten fortsetzen, wie der Klub am Dienstag mitteilte.

Dies habe Hellmann dem Aufsichtsratsvorsitzenden Philip Holzer (57) mitgeteilt. Hellmanns Vertrag beim Europa-League-Sieger läuft noch bis zum 30. Juni 2027. Der Jurist war auch als neuer Chef bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) im Gespräch. Zusammen mit dem Freiburger Oliver Leki (50) ist er noch bis Ende Juni interimsmäßig gleichberechtigter DFL-Geschäftsführer.

"Für mich ist ausschlaggebend, dass wir weiterhin viel bewegen können bei Eintracht Frankfurt", sagte Hellmann. "Aufgrund meiner Position als Sprecher des Vorstands war es notwendig und wichtig in den letzten Wochen sicherzustellen, dass die Entwicklung des Klubs weiterhin auf allen Ebenen kraftvoll vorangetrieben werden kann."

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Wegen eines Streits mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Holzer hatte Hellmann lange gezögert, sich für den Traditionsklub zu entscheiden. Zuletzt war Hellmann auch als Kandidat für die mögliche Nachfolge von Vorstandschef Oliver Kahn (53) beim FC Bayern gehandelt worden.

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"Der Verbleib von Axel Hellmann ist ein wichtiges Zeichen für den gesamten Klub, hinsichtlich der neuen Saison aber auch im Endspurt der laufenden Runde", sagte Holzer.

"Es ist nachvollziehbar, dass er in den vergangenen Wochen über seine Zukunft nachgedacht hat." In den offenen und guten Gesprächen in den vergangenen Wochen habe man festgestellt, "dass unterschiedliche Auffassungen ausgeräumt werden konnten und es eine gute Basis für eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit gibt".

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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