Totenstille im Stadion: Notfall im Gästeblock überschattet Partie Paderborn gegen Frankfurt

Paderborn/Frankfurt am Main - Das Bundesliga-Spiel von Eintracht Frankfurt beim SC Paderborn wird von einem medizinischen Notfall im Gästeblock überschattet.

Seit Anpfiff herrscht Totenstille in der Home-Deluxe-Arena.  © Swen Pförtner/dpa

In der Home-Deluxe-Arena herrscht seit dem Anpfiff Totenstille. Beide Fanlager haben ihre Unterstützung vorerst eingestellt. Der Stadionsprecher sprach von einem Notarzteinsatz. Ein Anhänger der Frankfurter soll auf den Rängen bei einer Kletteraktion abgestürzt sein. Weitere Informationen gab es erst einmal nicht.

Da wurde das Geschehen auf dem Platz natürlich zweitrangig. Dennoch begann die Partie schwungvoll mit Chancen auf beiden Seiten. Zunächst köpfte Lilian Brassier das Leder nach einer Ecke aus kurzer Distanz am Kasten von Nahuel Noll vorbei (5.), dann setzte Ritsu Doan einen Distanzschuss knapp neben den rechten Pfosten (6.).

Auf der anderen Seite verpasste der einschussbereite Ruben Müller eine diagonale Hereingabe von Tom Baack um Haaresbreite (12.).

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Nur eine Minute später musste Eintracht-Schlussmann Noah Atubolu bei einem Kracher von Gabriel Castaneda aus 16 Metern sein ganzes Können unter Beweis stellen.

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Jonathan Burkardt (M.) brachte die Eintracht Frankfurt mit 1:0 in Führung.  © Swen Pförtner/dpa

Jonathan Burkardt bringt Eintracht Frankfurt in Führung, Raphael Obermair gleicht für den SC Paderborn aus

Kurz vor dem Pausenpfiff glich Raphael Obermair aus.  © Swen Pförtner/dpa

In der Folge hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, aber die Adlerträger trafen. Nach einem langen Ball auf Elias Baum hatten die aufgerückten Paderborner ein wenig den Überblick verloren.

Die Kugel wanderte weiter zu Farès Chaibi, der links in den Strafraum lief und Jonathan Burkardt mustergültig bediente. Der Nationalstürmer netzte eiskalt aus zehn Metern rechts unten zum 1:0 für die Frankfurter ein (23.).

Das schockte die Ostwestfalen nur wenig, die weiter das aktivere Team waren. Glück hatten Atubolu und die Gäste, dass ein Schlenzer von Stefano Marino aus 15 Metern nur gegen die Latte klatschte (28.). Allerdings hatten auch die Hessen ihre Möglichkeiten, etwa als Chaibi aus spitzen Winkel knapp verzog (37.).

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Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann doch noch der Ausgleich: Einen eigentlich geklärten Ball brachten die Paderborner zurück in die Gefahrenzone, in der bestehenden Unordnung gelangt das Spielgerät schließlich zum frei stehenden Raphael Obermair, der durch Atubolus Beine den Ausgleich zum 1:1 erzielte (45.).

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 9 29:8 21
2 Borussia Dortmund 9 15:6 21
3 RB Leipzig 9 27:12 18
4 SC Freiburg 8 18:10 16
5 SV Werder Bremen 8 17:14 15
6 Bayer 04 Leverkusen 8 18:16 13
7 SV 07 Elversberg 9 16:17 13
8 Eintracht Frankfurt 9 14:19 12
9 Hamburger SV 9 10:20 12
10 1. FSV Mainz 05 9 17:19 10
11 SC Paderborn 07 9 7:10 10
12 FC Augsburg 9 19:20 9
13 VfB Stuttgart 8 14:15 9
14 TSG 1899 Hoffenheim 8 14:16 9
15 1. FC Köln 8 9:12 9
16 1. FC Union Berlin 8 7:19 7
17 FC Schalke 04 8 4:9 6
18 Borussia Mönchengladbach 9 12:25 4

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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