Verletzungspech für Frankfurt und Köln: Er entscheidet das Krisen-Duell!

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Frankfurt am Main - Erster Befreiungsschlag raus aus der Krise! Eintracht Frankfurt hat nach dem Debakel von Leipzig die erhoffte Reaktion gezeigt und den 1. FC Köln mit 1:0 (0:0) bezwungen. Überschattet wurde der wichtige Erfolg allerdings von Verletzungspech auf beiden Seiten.

Umkämpfte erste Halbzeit: Eintracht-Kapitän Robin Koch (l.) und Kölns Said El Mala schenken sich im Zweikampf nichts.
Umkämpfte erste Halbzeit: Eintracht-Kapitän Robin Koch (l.) und Kölns Said El Mala schenken sich im Zweikampf nichts.  © Florian Wiegand/dpa

Kaum zu glauben: Wie schon in Leipzig wurde es für die Eintracht nach exakt 44 Sekunden brandgefährlich!

Diesmal verhinderte Atubolu gegen Bülter jedoch den frühen Rückstand. Anschließend übernahmen die Hausherren die Kontrolle, ohne zunächst für große Torgefahr zu sorgen.

Mit ihrer Fünferkette standen die Kölner ihrerseits defensiv kompakt und blieben durch Konter immer wieder gefährlich.

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Bis zum Pausenpfiff passierte allerdings nicht mehr viel, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahm die SGE das Kommando, zeigte sich zweikampfstark und bewies schon zu diesem Zeitpunkt deutlich mehr Moral als noch in der Vorwoche.

SGE-Verteidiger Nnamdi Collins verletzte sich im Laufe des zweiten Durchgangs am linken Fuß.
SGE-Verteidiger Nnamdi Collins verletzte sich im Laufe des zweiten Durchgangs am linken Fuß.  © Jennifer Brückner/dpa

Verletzungen sorgen für unschöne Höhepunkte zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln

Younes Ebnoutalib brachte seine Farben mit seinem Treffer zum 1:0 auf die Siegerstraße.
Younes Ebnoutalib brachte seine Farben mit seinem Treffer zum 1:0 auf die Siegerstraße.  © Florian Wiegand/dpa

Doppelter Verletzungsschock: In der 63. Minute knickte zunächst Kölns Schmied bei einem Abwehrversuch gegen Ebnoutalib schmerzhaft um und humpelte mit bandagiertem Knöchel vom Platz.

Nur sechs Minuten später erwischte es auch Eintracht-Verteidiger Collins, der ebenfalls böse umknickte und trotz medizinischer Behandlung nicht weitermachen konnte.

Das sah in beiden Fällen alles andere als gut aus und lässt schlimmere Verletzungen befürchten.

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Für den sportlichen einzigen Höhepunkt des Abends sorgte indes Younes Ebnoutalib: Nach einem Ballgewinn in der Kölner Hälfte kombinierten sich die Gastgeber über die rechte Seite in den Strafraum.

Dort bediente Aseko den DFB-Stürmer, der den Angriff selbst eingeleitet hatte, mit einem starken Steckpass. Ebnoutalib ließ sich die Chance nicht nehmen und schob den Ball aus spitzem Winkel zum 1:0 ins kurze Eck (77.).

Bei jenem 1:0 blieb es schließlich auch bis zum Schlusspfiff. Mit dem knappen Sieg feierte die Eintracht ihren ersten Bundesliga-Heimerfolg seit März 2026 und beendete damit eine siebenmonatige Durststrecke, während Köln auswärts mittlerweile seit Oktober 2025 auf einen Dreier wartet.

Statistiken zum Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln

6. Spieltag

Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln 1:0 (0:0)

Eintracht Frankfurt: Atubolu - Collins (71. Knauff), R. Koch, Brassier, Kosugi - Onyedika, M. Götze (71. Aseko Nkili) - Doan, Chaibi - Burkardt (82. Baum), Ebnoutalib

1. FC Köln: Schwäbe - Schmied (68. Castro-Montes), Simpson-Pusey, Lotschoshwili - Sebulonsen (84. L. Waldschmidt), Johannesson (68. Okon-Engstler), Krauß, Sosa - Maina (68. Moore), S. El Mala (84. Heskey) - Bülter

Schiedsrichter: Benjamin Brand (Gerolzhofen)

Zuschauer: 59.600

Tore: 1:0 Ebnoutalib (77.)

Gelbe Karten: M. Götze (2), Brassier (1) / Johannesson (2), Sosa (1)

Titelfoto: Montage: Florian Wiegand/dpa, Jennifer Brückner/dpa

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