Ex-Energie-Talent auf der Überholspur: Greifswald verlängert mit Neuzugang nach nur neun Wochen
Cottbus - Mehr Wertschätzung geht nicht! Nordost-Club Greifswalder FC hat den Vertrag mit Michael Sternberg (19) bis 2030 (!) verlängert. Das Besondere: Der Mittelfeldmann wurde erst vor neun Wochen verpflichtet.
Die vorzeitige Verlängerung ist nicht nur ungewöhnlich, sondern eine klare Ansage an die höherklassigen Clubs: Dieses Juwel geben wir so schnell nicht wieder her!
Sportchef Matthias Rahn (36), der den Jungen aus Cottbus mitbrachte, stolz: "Die Vertragsverlängerung mit Michael bis 2030 ist für uns ein starkes Zeichen und steht sinnbildlich für den Weg, den wir beim Greifswalder FC gehen wollen. Eine solche langfristige Bindung ist in der Regionalliga sicherlich nicht alltäglich, aber wir sind von Michaels Qualität und seinem Entwicklungspotenzial absolut überzeugt."
Sternberg wurde lange bei TeBe Berlin ausgebildet, ehe er im Vorsommer nach Cottbus wechselte.
Mit Energie drang er bis ins Meisterschafts-Viertelfinale vor, zählte trotz Stammplatz zu den unterschätzteren Spielern. In Greifswald ging im wahrsten Sinne des Wortes sein Stern auf:
"Ich habe verlängert, weil ich mich beim Greifswalder FC sehr wohlfühle. Ich habe großes Vertrauen in den Trainer und die Mannschaft und fühle mich hier einfach richtig gut aufgehoben. Deshalb war für mich klar, dass ich meinen Weg beim GFC weitergehen möchte", so der Newcomer.
Michael Sternberg setzt sich sich gegen etablierte Regionalliga-Recken durch
Sternberg gilt aus der Gruppe von sechs Neuzugängen aus dem Cottbuser Nachwuchs als größte Überraschung, startete in vier von fünf Spielen von Beginn an.
Und setzte sich mit Übersicht und Zweikampfstärke auf auf seiner Position vorerst gegen gestandene Regionalliga-Recken wie Mcmoordy Hüther (27) oder Leon Schmökel (24) durch.
Gemeinsam mit Janis Juckel (22), der von den Energie-Profis an den Greifswalder Bodden gewechselt war, bildet Sternberg ein funktionierendes Tandem im defensiven Mittelfeld.
Titelfoto: Greifswalder FC
