Internet-Gag oder tatsächlich Kandidat? Jetzt spricht Wollitz über Kownacki!

Cottbus - Wird aus einem Internet-Gag ein Transfer-Coup? Seit einer Woche geistert der Name Dawid Kownacki (29) durch sämtliche FCE-Fanforen und soziale Medien. Angeblich habe der Stürmer sogar einen "Vertragsabschluss" in Cottbus gefeiert. Jetzt spricht Trainer Pele Wollitz (61) zum ersten Mal über die Stürmer-Gerüchte.

Dawid Kownacki (29) war zuletzt an Hertha ausgeliehen, dort lief es für ihn nicht immer rund.  © Andreas Gora/dpa

Auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal gegen den FC Augsburg (Samstag, 13 Uhr) klopft TAG24 ab, ob der Noch-Angreifer Werder Bremens tatsächlich ein Transfer-Kandidat ist. 

Wollitz' Antwort: "Stand jetzt gab es keinen Kontakt. Ich habe mit dem Spieler noch nicht gesprochen - und mit dem Berater auch nicht."

Dass Cottbus' Trainer den Weg des Stürmers dennoch auf dem Radar hat, zeigt diese Aussage: "Er hat jetzt drei Jahre nicht so performt."

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Steht der siebenfache polnische Nationalspieler insgeheim auf Energies Liste? Wollitz nutzt die Gunst der Stunde und öffnet Kownacki tatsächlich die Tür:

"Wenn er wieder performen will, wäre er hier herzlich willkommen. Ich glaube, mit einem Trainer, der die Stürmer, egal wo im deutschen Fußball, auf die Platte gebracht hat. Das Angebot gebe ich jetzt hier ab."

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Pele Wollitz (61) hat Kownacki mit seinen Aussagen mindestens ein Gesprächsangebot unterbreitet.  © Robert Michael/dpa

Energie Cottbus sucht trotz der Leih-Verpflichtung von Dmytro Bogdanov einen weiteren Stürmer

Die mit Abstand erfolgreichste Zeit seiner Karriere verlebte Kownacki (gleich zweimal) in Düsseldorf.  © Roland Weihrauch/dpa

An der Weser gilt Kownacki als klarer Streichkandidat, Energie sucht stattdessen nach einem erprobten Stürmer-Ersatz für den verletzten Erik Engelhardt (28), daran hat auch die Leihe von Sturm-Talent Dmytro Bogdanov (19) nichts geändert.

Dass es bisher keinen Kontakt zu Kownacki gab, könnte auch daran liegen, dass der Marktwert des Stürmers bei transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro taxiert wird.

In der Vorsaison war der Angreifer an Hertha BSC ausgeliehen, konnte aber trotz fünf Toren und zwei Vorlagen nicht sein volles Potenzial abrufen. 

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Dieses hatte der Mittelstürmer 2022/23 für Fortuna Düsseldorf bewiesen, als er 14 Tore erzielt und davon neun vorbereitet hatte. Bremen schlug zu und sicherte sich die Dienste des damals ablösefreien Stürmers.

Heute sind die Aktien des Angreifers an der Weser tief gesunken. Doch im Normalfall dürfte Kownacki, der nach TAG24-Recherchen weit über eine Million Euro pro Saison verdienen soll, für Cottbus ein Regal zu hoch sein. Wollitz gibt zu bedenken: "Ob das realistisch ist, weiß ich nicht."

Zugleich sei laut des Trainer-Managers das "Sturmkarussell in Gang gekommen". Landet Energie auf dem letzten Drücker einen Transfer-Coup, der aus einer Fanträumerei entstanden ist?

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