Stadion nicht voll? Cottbus-Stammkraft startet vor Fürth Heimspiel-Appell
Cottbus - Glücklich gewonnen (Hannover), verdient verloren (Bielefeld) und einmal um den Lohn gebracht (Augsburg) - jetzt zählt es für Energie Cottbus gegen Greuther Fürth!
Doch der Fan-Andrang hält sich nach drei Heimspielen im August in Grenzen. Am Freitag waren erst rund 12.000 Tickets verkauft.
Ganz im Gegenteil zum kommenden Auswärtsspiel in Wolfsburg, das sämtliche Erwartungen übertraf. Ein zusätzlicher Block wurde organisiert.
Doch zuerst gilt es gegen Fürth, Stammkraft Dominik Pelivan (30) rührt die Werbetrommel: "Wer lange Cottbus-Heimspiele verfolgt, weiß: Es ist nicht die beste Idee, ein Heimspiel zu verpassen, siehe Rot-Weiss Essen letztes Jahr. Die Heimspiele sind immer ein Spektakel. Das erste Spiel gegen Hannover auch zum Beispiel jetzt."
Der Sechser, der in seine sechste FCE-Saison geht, führt aus: "Generell ist in den letzten Jahren eine Symbiose entstanden zwischen Stadt, Mannschaft und Fans. Nur so wird es gehen - gemeinsam gegen die Widerstände anzukämpfen."
Dominik Pelivan will nichts von einem "Sechs-Punkte-Spiel" hören
Auch beim Pokalfight gegen Augsburg (0:2) waren die Fans der 12. Mann. Pelivan: "Den Schwung wollen wir mitnehmen. Wir haben gesehen, wenn wir unsere Tugenden auf den Platz bringen, dass viel möglich ist."
Doch Pokal und Liga sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Dass das Duell gegen Fürth ein "Sechs-Punkte-Spiel" werden könnte, widerspricht er deutlich: "Auf gar keinen Fall. Es ist zum einen noch ganz, ganz früh in der Saison und zum anderen hat es uns noch nie interessiert, was andere sagen."
Viele Außenstehende hatten in ihrer Saisonprognose Cottbus und Fürth im unteren Tabellendrittel verortet. Pelivan gibt darauf nichts: "Die letzten beiden Jahre in der 3. Liga haben Experten und Medien uns auch nicht da gesehen, wo wir am Ende standen. Darauf lege ich keinen großen Wert."
Sein Siegplan? "Hellwach" sein, den "Gegner nicht einladen" und "unsere Chancen nutzen".
Titelfoto: IMAGO / Steffen Beyer

