Stadion nicht voll? Cottbus-Stammkraft startet vor Fürth Heimspiel-Appell

Cottbus - Glücklich gewonnen (Hannover), verdient verloren (Bielefeld) und einmal um den Lohn gebracht (Augsburg) - jetzt zählt es für Energie Cottbus gegen Greuther Fürth!

Dominik Pelivan (30, l.) hat für die Energie-Anhänger vor Fürth eine Botschaft parat.  © IMAGO / Steffen Beyer

Doch der Fan-Andrang hält sich nach drei Heimspielen im August in Grenzen. Am Freitag waren erst rund 12.000 Tickets verkauft.

Ganz im Gegenteil zum kommenden Auswärtsspiel in Wolfsburg, das sämtliche Erwartungen übertraf. Ein zusätzlicher Block wurde organisiert.

Doch zuerst gilt es gegen Fürth, Stammkraft Dominik Pelivan (30) rührt die Werbetrommel: "Wer lange Cottbus-Heimspiele verfolgt, weiß: Es ist nicht die beste Idee, ein Heimspiel zu verpassen, siehe Rot-Weiss Essen letztes Jahr. Die Heimspiele sind immer ein Spektakel. Das erste Spiel gegen Hannover auch zum Beispiel jetzt."

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Der Sechser, der in seine sechste FCE-Saison geht, führt aus: "Generell ist in den letzten Jahren eine Symbiose entstanden zwischen Stadt, Mannschaft und Fans. Nur so wird es gehen - gemeinsam gegen die Widerstände anzukämpfen."

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Dominik Pelivan will nichts von einem "Sechs-Punkte-Spiel" hören

Volle Ränge können Energie tragen - wie in der Vorsaison gegen Wiesbaden.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Auch beim Pokalfight gegen Augsburg (0:2) waren die Fans der 12. Mann. Pelivan: "Den Schwung wollen wir mitnehmen. Wir haben gesehen, wenn wir unsere Tugenden auf den Platz bringen, dass viel möglich ist."

Doch Pokal und Liga sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Dass das Duell gegen Fürth ein "Sechs-Punkte-Spiel" werden könnte, widerspricht er deutlich: "Auf gar keinen Fall. Es ist zum einen noch ganz, ganz früh in der Saison und zum anderen hat es uns noch nie interessiert, was andere sagen."

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Viele Außenstehende hatten in ihrer Saisonprognose Cottbus und Fürth im unteren Tabellendrittel verortet. Pelivan gibt darauf nichts: "Die letzten beiden Jahre in der 3. Liga haben Experten und Medien uns auch nicht da gesehen, wo wir am Ende standen. Darauf lege ich keinen großen Wert."

Sein Siegplan? "Hellwach" sein, den "Gegner nicht einladen" und "unsere Chancen nutzen".

Tabelle 2. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Nürnberg 2 7:2 6
2 Hertha BSC 2 5:1 6
3 Karlsruher SC 2 2:1 4
4 VfL Wolfsburg 2 1:0 4
5 Eintracht Braunschweig 2 6:2 3
6 Arminia Bielefeld 2 4:2 3
7 VfL Bochum 1848 2 1:1 3
8 FC Energie Cottbus 2 3:4 3
9 1. FC Heidenheim 2 5:7 3
10 1. FC Magdeburg 2 4:6 3
11 SG Dynamo Dresden 2 1:3 3
12 Holstein Kiel 2 4:4 2
13 FC St. Pauli 2 3:3 2
14 1. FC Kaiserslautern 2 0:0 2
15 SV Darmstadt 98 2 2:3 1
16 SpVgg Greuther Fürth 2 3:5 1
17 Hannover 96 2 1:4 0
18 VfL Osnabrück 2 3:7 0

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Letzteres gilt auch für Rang 2. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Rang der Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in Deutschlands höchster Fußball-Spielklasse.

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