Taktik-Geheimnis vor Bochum: Wollitz hofft auf Tor-Explosion

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Cottbus - Flutlicht-Freitag in der Lausitz! Und Cottbus-Coach Pele Wollitz (61) plant zum Start des 10. Spieltags der 2. Liga den Bochum-Coup. TAG24 verrät, wie der dritte Saisonsieg gelingen soll.

Pele Wollitz (61, l.) ließ sich auf der Pressekonferenz nicht in die Karten gucken.
Pele Wollitz (61, l.) ließ sich auf der Pressekonferenz nicht in die Karten gucken.  © TAG24/Lukas Schulze

Maximale Frische: Auch ohne Pokalspiel wurde aufgrund zahlreicher angeschlagener Spieler diese Woche lediglich dreimal trainiert, die Belastung auf ein Minimum gehalten.

Am Donnerstagnachmittag gab es die letzte Einheit extra zum Einbrechen der Dunkelheit. Da leuchtete schon das Flutlicht - ein Vorgeschmack auf Freitagabend (Anstoß 18.30 Uhr).

Leonardo Bittencourt (32), Moritz Hannemann (28) und Justin Butler (25) plagten sich zuletzt mit kleineren Verletzungen herum, durften sich bis Mittwoch schonen.

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Startelf- und Taktik-Geheimnis: Über den Einsatz des genannten Trios soll erst wenige Stunden vor Anpfiff entschieden werden. Wollitz ließ sich auf der PK wenig entlocken, will die Formation daran ausrichten, wer wie zur Verfügung steht.

In Heidenheim spielte Cottbus (notgedrungen) ungewohnt mit Dreierkette und Schienenspielern.

VfL Bochum muss 72 Stunden nach dem Pokal-Highlight nach Cottbus reisen

Uwe Rösler (57) und der VfL Bochum spielen in der Liga bisher eine wenig zufriedenstellende Saison.
Uwe Rösler (57) und der VfL Bochum spielen in der Liga bisher eine wenig zufriedenstellende Saison.  © David Inderlied/dpa

Psychologischen Vorteil nutzen: Wollitz bezeichnet das Spiel als "sehr guten Zeitpunkt" für einen Dreier, wohl wissend, dass Bochum unmittelbar nach dem Pokal-Highlight gegen Mainz (2:0) im ungeliebten Cottbus ran muss.

Selbst VfL-Coach Uwe Rösler (57) sprach offen von Cottbuser "Vorteilen" und davon, dass das "dritte Spiel in einer Woche immer das schwierigste" sei, weil sein Team diesen "Rhythmus" nicht gewohnt sei.

Die Bochumer greifen deswegen auf einen Charter-Flieger zurück, der erst am heutigen Freitag in Richtung der nasskalten Lausitz abhebt.

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Ob unter den Bedingungen der Pokal-Schwung mitgenommen werden kann?

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Wollitz klatscht mit den Energie-Anhängern ab, will den Heim- und Flutlicht-Bonus nutzen.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Mindestens zwei Tore schießen: Energie traf stets in den vorherigen vier Spielen, aber jeweils nur einmal. Die Wollitz-Elf verpasste es einige Male, den zweiten Treffer nachzulegen, fing sich später den Ausgleich.

Wollitz über ein zweites Tor: "Das halte ich für sehr wichtig, um einfach da auch mehr Sicherheit zu bekommen und auch mehr Ruhe reinzukriegen in diesen ganzen Abläufen."

Energie vom Platz auf die Ränge transportieren: Vor zwei Wochen gegen Nürnberg feierte Cottbus am Flutlicht-Freitag ein wahres Fußballfest voller Intensität, Spielfreude und Leidenschaft: "Das Publikum ist gut, aber wenn wir ein sehr gutes Publikum haben wollen, brauchst du aber auch diese Energie auf dem Platz", so Wollitz.

Mindestens 16.000 Fans wollen sich den Flutlicht-Hit nicht entgehen lassen. Aus Bochum werden aber nur gut 800 Fans die lange Anreise am Werktag auf sich nehmen. Auch akustisch hat Cottbus klar die Oberhand.

Voraussichtliche Aufstellung von Energie Cottbus

So könnte Cottbus spielen: Lotka - Rorig, Manu, Erlein, Guwara - Bittencourt, Michelbrink - Cigerci, Copado, Hannemann - Bogdanov.

Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa

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