Wird ER Energies neue Sturm-Hoffnung? Cottbus-Goalgetter verrät Tor-Geheimnis

Cottbus - Wird Energie-Stürmer Justin Butler im Alter von 25 Jahren noch zum Torjäger? Der US-Boy hat nach dem sechsten Spieltag seine persönliche Torbilanz als Profi pulverisiert.

Justin Butler (25, M.) jubelt schon wieder über einen Treffer. Das war nicht immer so.  © IMAGO / Fotostand

Noch nie traf der hochveranlagte Butler mehr als zweimal in einer Saison - jetzt sind es nach sechs Runden schon drei Buden! Ist beim physisch herausragenden Angreifer der Tor-Knoten endgültig geplatzt?

"Ich würde das noch nicht so sagen. Ich bin eher bodenständig. Ich versuche einfach weiterzuarbeiten und der Mannschaft zu helfen, dass das dann auf dem Platz sichtbar ist", so Butler in der Mixed-Zone nach dem 1:1 gegen St. Pauli.

Zuletzt durfte Butler zweimal Mittelstürmer spielen - und sammelte nicht nur wegen jeweils eines Tores Pluspunkte.

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Energie sucht nach der schweren Verletzung von Torjäger Erik Engelhardt (28) weiter nach der Idealbesetzung im Mittelsturm. Wird Butler zur Langzeitlösung?

"Ich habe es schon mal gesagt: Ich bin eigentlich Mittelstürmer. Das wissen wahrscheinlich die meisten gar nicht. Deswegen ist die Position nicht so unbekannt und es ist nicht so schwer, mich da reinzufinden", erklärte der 1,88 Meter große Sturmtank.

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Justin Butler wird nicht nur wegen seiner Tore, sondern auch als Spielertyp immer wertvoller

In seinem zweiten Energie-Jahr und eine Liga höher wird Butler immer wertvoller.  © Robert Michael/dpa

Und wie sieht das sein Trainer? Vor dem St.-Pauli-Spiel hatte Pele Wollitz (61) einen erneuten Einsatz von Butler im Sturmzentrum ausgeschlossen. Eine Finte?

"Ich mache keine Finten, wenn ich das in einer Mannschaftssitzung so sage. Eigentlich sollte Justin über Außen kommen und Mo [Hannemann; Anm. d. Red.] auf der Zehn und Copa [Lucas Copado] vorne", so Wollitz auf der Pressekonferenz.

Die Änderung wurde kurz vor Spielbeginn beschlossen, weil Gäste-Coach Marcel Rapp (47) in der Innenverteidigung einen Wechsel vornahm. Anstelle von Lars Ritzka (28) begann Tomoya Ando (27).

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Der Japaner flog nach nur 20 Minuten mit der Ampelkarte runter, die gelbwürdigen Foulspiele beging Ando allerdings gegen Tolcay Cigerci (31) und Moritz Hannemann (28) - auch weil der körperlich präsente Butler seine Gegenspieler beschäftigte.

Mit seiner Größe und Physis stellt der Angreifer seine Gegenspieler vor Herausforderungen.  © Robert Michael/dpa

Butler dürfte deshalb die Geheimwaffe im Mittelsturm bleiben: "Letztendlich macht der Trainer die Taktik, die Aufstellung – und so wie er es macht, macht er es auf jeden Fall richtig", erklärte Energies Torschütze.

Knipsen kann er schließlich auch aus anderen Positionen.

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Tabelle 2. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 Hertha BSC 6 17:7 18
2 1. FC Nürnberg 6 16:6 16
3 1. FC Heidenheim 6 14:12 13
4 VfL Wolfsburg 6 15:8 11
5 1. FC Kaiserslautern 6 6:4 11
6 1. FC Magdeburg 6 11:9 10
7 FC Energie Cottbus 6 14:13 8
8 FC St. Pauli 6 8:8 7
9 VfL Bochum 1848 6 5:6 7
10 Hannover 96 6 7:9 7
11 VfL Osnabrück 6 9:12 7
12 SpVgg Greuther Fürth 6 9:11 6
13 Arminia Bielefeld 6 10:12 5
14 Karlsruher SC 6 6:12 5
15 Eintracht Braunschweig 6 12:13 4
16 Holstein Kiel 6 7:10 4
17 SG Dynamo Dresden 6 8:14 4
18 SV Darmstadt 98 6 5:13 4

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Letzteres gilt auch für Rang 2. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Rang der Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in Deutschlands höchster Fußball-Spielklasse.

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