Aue zittert vor Spitzenspiel bei RWE um Bär-Einsatz

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Aue-Bad Schlema - Die Spitze können die Veilchen am Sonnabend (noch) nicht erklimmen, wohl aber mit ihr gleichziehen, sofern sie das Spitzenspiel (14.30 Uhr) beim Regionalliga-Primus Rot-Weiß Erfurt gewinnen. Die Blicke richten sich hierfür ärgerlicherweise vor allem ins Lazarett, verbunden mit der Frage, ob sich vor dem Ost-Kracher der Torjäger Marcel Bär (34) zurückmeldet.

Marcel Bär (34) hatte sich das Knie überstreckt und konnte am Mittwoch nicht gegen Magdeburg spielen. Ob er am Samstag im Spitzenspiel gegen Erfurt dabei ist, wird kurzfristig entschieden.
Marcel Bär (34) hatte sich das Knie überstreckt und konnte am Mittwoch nicht gegen Magdeburg spielen. Ob er am Samstag im Spitzenspiel gegen Erfurt dabei ist, wird kurzfristig entschieden.  © Picture Point / Gabor Krieg

Der 34-jährige Angreifer hatte bis Mittwochabend jedes Spiel über die volle Distanz bestritten, war dabei wichtiger Vollstrecker (u.a. beim 2:1 gegen Lok Leipzig) und, gerade dann, wenn es spielerisch nicht lief, derjenige, der im Mittelfeld die Bälle aufsammelte und versuchte, die Strippen zu ziehen.

Auf die Frage, ob Cheftrainer Khvicha Shubitidze (52) die Gefahr sieht, dass sich Bär aufreiben könnte, hatte der 52-Jährige nach dem letzten Heimspiel gegen Luckenwalde betont, dass sich der Stürmer über die viele Spielzeit freue.

Mittwoch dann musste der Schacht bei Magdeburg II. erstmals auf seinen Kapitän verzichten.

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Bär hatte bei einem Schussversuch das Knie überstreckt, wodurch sich im Anschluss Flüssigkeit ansammelte, wie Pressesprecher Lars Töffling auf TAG24-Nachfrage bestätigte.

Immerhin liegt keine strukturelle Verletzung vor und Donnerstag absolvierte "Cello" erste Laufeinheiten. Ein Einsatz werde sich allerdings erst kurzfristig entscheiden, so der Verein.

Erfurt ist Torfabrik der Liga

Die Elf von Trainer Khvicha Shubitidze (52) hat am Samstag eine harte Nuss zu knacken.
Die Elf von Trainer Khvicha Shubitidze (52) hat am Samstag eine harte Nuss zu knacken.  © Picture Point/ Sven Sonntag

Aue muss also auf Sicht fahren. Das gilt im Umkehrschluss auch für RWE-Coach Fabian Gerber (46), der bis zum Spieltag nicht weiß, auf wen sich seine Defensive einzustellen hat.

Mit 30 Treffern sind die Blumenstädter die Torfabrik der Liga, stellen zugleich mit nur sechs Gegentoren aber auch die zweitbeste Defensive.

Heißt: Ob mit oder ohne Bär hat die Shubitidze-Elf eine extrem harte Nuss zu knacken. Aber wer am Ende ganz oben stehen will, muss auch diese Prüfung meistern können.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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