Erfahrung first! Aue spielt mit Männel und Bär an der Küste

Aue - Erzgebirge Aue und Khvicha Shubitidze (52) wollen am Sonntag beim Greifswalder FC zurück in die Erfolgsspur. Doch wie gut schüttelt seine Mannschaft die Niederlage gegen Chemie Leipzig und das Pokal-Aus beim Fünftligisten FC Eilenburg aus den Kleidern?

Martin Männel (38) wird an der Ostsee wieder zwischen den Pfosten stehen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Um jene Frage zu beantworten, setzt der 52-jährige Fußballlehrer auf ein klares Rezept: "Wir wollen in dieser Phase auf Erfahrung und Gelassenheit setzen." Für ihn ist aus diesem Grund klar, wer das Tor hüten wird.

"Wenn nichts schiefläuft, wird Martin Männel (38) zwischen den Pfosten bleiben", unterstreicht Shubitidze. Damit ist klar, dass die ursprüngliche Rangordnung von Saisonbeginn ein Stück weit aufgehoben ist, denn Max Uhlig (20), die ursprüngliche Nummer eins, meldete sich mit dem Pokalauftritt in Eilenburg aus seiner Verletzungspause zurück.

Auf Erfahrung wird "Shubi" voraussichtlich auch in vorderster Front setzen, nachdem sich Marcel Bär unter der Woche mit dem Testspiel gegen den ZFC Meuselwitz (2:3) nach überstandenen Knieproblemen zurückgemeldet hatte.

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"Er hat eine Halbzeit lang gespielt und hatte seine zwei, drei Möglichkeiten", reflektiert Shubitidze. Mit einem Tiefenlauf und seinem Abschluss hatte Torjäger Bär das zwischenzeitliche 1:1 von Aurel Loubongo (25) aufgelegt.

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Aue-Trainer Shubitidze über seinen Mannschaftskapitän: "Wichtig war, dass er keine Schmerzen hat"

Der Kapitän ist zurück! Marcel Bär (34) will in Greifswald seine Muskeln im Sturm spielen lassen.  © picture point/Sven Sonntag

"Die Abläufe haben gepasst, sodass ich die Hoffnung habe, dass er in Greifswald länger als nur eine Halbzeit durchhält", ist die Devise für den Veilchen-Coach klar: Der Kapitän soll gegen den Tabellennachbarn von Beginn an ran. Shubitidze: "Wichtig war, ihm Spielpraxis zu geben und dass er keine Schmerzen hat. Das war der Fall."

Wie wichtig Bär für die Offensive ist, hat sich vor allem durch sein Fehlen bemerkbar gemacht - speziell gegen Chemie. "Marcel Bär (34) kannst du vielleicht zwei Spiele ersetzen, aber nicht auf Dauer, denn er ist für uns eigentlich unersetzlich", hatte Shubitidze danach gesagt.

Zumal er mit Linus Queißer (22) nach wie vor auf einen seiner gefährlichsten Offensivspieler verzichten muss.

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"Er hat einen hartnäckigen Virus und wir werden ihm ausreichend Zeit geben, diesen auszukurieren, da er das schon zum zweiten Mal hat", erklärt der FCE-Coach.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 11 36:11 27
2 Chemnitzer FC 11 25:5 26
3 Hallescher FC 11 18:9 22
4 BFC Dynamo 11 20:12 21
5 VSG Altglienicke 11 20:14 21
6 FC Erzgebirge Aue 11 20:16 21
7 FC Carl Zeiss Jena 11 19:10 19
8 Greifswalder FC 11 23:16 19
9 1. FC Lokomotive Leipzig 11 23:23 15
10 FSV Zwickau 11 13:17 15
11 1. FC Magdeburg II 11 20:23 13
12 SV Babelsberg 03 11 14:17 12
13 BFC Preussen 11 14:17 10
14 BSG Chemie Leipzig 11 12:17 9
15 Hertha BSC II 11 9:21 9
16 RSV Eintracht 1949 11 13:29 6
17 Tasmania Berlin 11 13:36 5
18 FSV 63 Luckenwalde 11 9:28 3

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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