Im Wettkampfmodus und mit Männel: So könnte Aue das Pokal-Wunder schaffen
Aue - Erzgebirge Aue geht zwar als krasser Außenseiter ins Pokal-Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim, doch haben die Veilchen auch einen eindeutigen Vorteil gegenüber dem Bundesligisten: Sie sind eingespielt.
Fünfmal ist die Shubitidze-Elf in der Regionalliga Nordost schon gefordert gewesen, wohingegen in der 1. Liga der Ball noch bis nächstes Wochenende ruht, sodass Aue im Gegensatz zu den Gästen bereits im Wettkampfmodus angekommen ist.
"Einer der wenigen Vorteile, der an dem Tag für uns sprechen könnte, ist, dass sie noch nicht in dem Spielrhythmus sind und auch noch nicht die Spielfitness besitzen, während wir ein bisschen im Saft sind. Das könnte ein Vorteil sein", rechnet sich FCE-Coach Khvicha Shubitidze (51) etwas aus.
Durchaus ein weiterer Faktor könnte der Wechsel im Tor werden, wo der Routinier Martin Männel (38) seinen vorher verabredeten Einsatz erhält.
"Er wird wie immer ruhig agieren und manchmal für uns vielleicht auch das Spiel verschleppen, damit Hoffenheim nicht so groß ins Tempo gehen kann, was für uns auch sehr wichtig ist, um etwas länger in Ballbesitz zu bleiben und unsere Ruhephasen mit Ball zu haben, statt immer nur ohne Ball irgendwelche Aktionen zu haben", hofft "Shubi", dass der 38-jährige Rückhalt eine große Hilfe sein wird.
Und vielleicht können seine Jungs ja für eine Überraschung sorgen. Shubitidze: "Ich bin gespannt, wie weit wir sind. Im Training und Spiel sehe ich viele gute Dinge, die mir Hoffnung machen."
Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Sven Sonntag, IMAGO/HärtelPRESS
