"Lasst die Spieler in Ruhe!" Shubitidze kontert Aue-Kritiker

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Aue-Bad Schlema - Die erste Heimniederlage gegen Chemie Leipzig wirkte im Lößnitztal und vor allem in den sozialen Medien noch lange nach, wie Aue-Cheftrainer Khvicha Shubitidze (52) erkennen musste. Auf der Spieltagspressekonferenz vor dem Pokalspiel beim FC Eilenburg (Sonntag 16 Uhr) ergriff er deswegen das Wort und stellte sich vor seine Schützlinge.

Aue-Trainer Khvicha Shubitidze (52) nimmt den Druck von seiner Mannschaft.
Aue-Trainer Khvicha Shubitidze (52) nimmt den Druck von seiner Mannschaft.  © PICTURE POINT / S.Sonntag

"Ich möchte eine Kleinigkeit loswerden, die mir am Herzen liegt. Ich habe nach dem letzten Spiel einige Sachen mitbekommen, von Freunden und 'Feinden'. Die Freunde wollten uns aufbauen, die Feinde vielleicht unruhig machen", eröffnete der 52-Jährige sein Plädoyer.

"Ich würde bitten, dass man die Spieler in Ruhe lässt. Sie geben ihr Bestes! Es ist keiner dabei, der nicht Vollgas gibt. Wenn sie von elf Spielen einmal nicht die gewünschte Leidenschaft gebracht haben, muss man geduldig bleiben", mahnt Shubitidze.

Aue hatte aus den ersten elf Partien ordentliche 21 Punkte geholt und nur die Duelle beim CFC (1:3) und zuletzt Chemie (1:2) verloren, wobei sich die Veilchen in letzterem Spiel mit dem im Spielverlauf sehr tiefstehenden Gegner schwergetan hatten, nachdem man zu Beginn 1:0 in Führung gegangen war und noch zwei weitere Großchancen besaß.

So steht der FC Erzgebirge Aue im Vergleich zu den Mitabsteigern da
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"Wenn jemand Schuld trägt, dass ein Spieler nicht die 100 Prozent erbracht hat, dann bin ich das. Deswegen lasst die Spieler in Ruhe und kritisiert mich, denn ich bin dafür zuständig, dass sie Leistung bringen", betont Shubitidze.

Trainer nimmt Druck von Mannschaft

Indem er den Fokus auf sich lenkt, nimmt er Druck weg von der Mannschaft. Natürlich weiß Shubitidze um die Erwartungshaltung im Umfeld und dass viele sich nichts mehr als den direkten Wiederaufstieg wünschen.

"Wenn wir ungeduldig bleiben, gewinnt keiner. Gebt uns das Vertrauen und wir zahlen es zurück!", so Shubi. Der nochmal unterstreicht:

"In drei Monaten kannst du keine super funktionierende Mannschaft zusammenstellen. Manche wollen, dass es super einfach funktioniert, aber ganz so einfach ist das im Fußball nicht. Es ist ein Prozess."

Titelfoto: PICTURE POINT / S.Sonntag

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