Aue - Nach den ersten Spielen wollte Khvicha Shubitidze (51) Kassensturz machen und schauen, wo Erzgebirge Aue noch Handlungsbedarf im Kader hat. Fünf Partien sind passé, zehn Punkte eingefahren und die Erkenntnis gewonnen, dass Marcel Bär (34) und Co. immer für Tore gut sind und der FCE vorne breit aufgestellt ist.
Auf alle Fälle, was die Torschützen anbelangt - immerhin sieben unterschiedliche an der Zahl bei insgesamt elf Treffern. Wo die Säge klemmt, hat man gegen den Club wiederholt gesehen: Hinten drin gestatten sie zu viele Großchancen, die dann prompt in Gegentore münden.
Teilweise trifft Aue einfach die falschen Entscheidungen, stellt sich prasselig an oder stolpert darüber, dass man teils noch zu grün hinter den Ohren ist.
"Das ist so ein Tag, wo man eher wächst als Spieler. Ich bleibe dabei: Viele Spieler hatten so ein Derby noch nie - inklusive unseres Torhüters Max Uhlig. Wenn man dann gegen eine sehr gute Chemnitzer Mannschaft einige Chancen zulässt, wird es schwer, denn nicht umsonst hat es bisher keine Mannschaft geschafft, sie zu schlagen", so Shubitidze.
Er wird nicht müde, den Lernprozess vor Augen zu führen. Die komplett umgekrempelte Veilchen-Truppe braucht Zeit - und eben noch Verstärkungen. Shubitidze hierzu kürzlich auf TAG24-Nachfrage: "Auf Dauer ist es notwendig, dass wir uns verstärken. Hierzu halten wir die Augen offen."
Einen Typ "Zehner" fürs offensive Mittelfeld
Dass in der Defensive Körpergröße fehlt, ist ein Umstand. Die Spielgestaltung im zentralen Mittelfeld könnte ebenfalls in den Fokus rücken. Gegen den CFC musste sich Bär einmal mehr viel zu viele Bälle selbst im Mittelfeld abholen, statt vorn gefüttert zu werden.
Wie TAG24 erfuhr, soll sich Aue entsprechend damit beschäftigen, noch einen Typ "Zehner" fürs offensive Mittelfeld und einen groß gewachsenen Innenverteidiger zu verpflichten. Zeit bliebe noch bis zum Deadline Day am 1. September - zumal "Shubi" erst kürzlich betonte, dass man trotz Handlungsbedarfs keinen Handlungsdruck verspüre.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
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FC Rot-Weiß Erfurt | 5 | 17:4 | 13 | |
| 2 |
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Chemnitzer FC | 5 | 13:2 | 13 | |
| 3 |
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VSG Altglienicke | 5 | 13:8 | 11 | |
| 4 |
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1. FC Lokomotive Leipzig | 5 | 12:9 | 10 | |
| 5 |
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FC Erzgebirge Aue | 5 | 11:9 | 10 | |
| 6 |
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FC Carl Zeiss Jena | 5 | 8:4 | 9 | |
| 7 |
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Greifswalder FC | 5 | 11:7 | 8 | |
| 8 |
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1. FC Magdeburg II | 5 | 12:10 | 7 | |
| 9 |
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FSV Zwickau | 5 | 5:8 | 7 | |
| 10 |
|
Hallescher FC | 5 | 5:5 | 6 | |
| 11 |
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RSV Eintracht 1949 | 5 | 8:9 | 6 | |
| 12 |
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SV Babelsberg 03 | 5 | 8:9 | 5 | |
| 13 |
|
BFC Dynamo | 5 | 6:8 | 5 | |
| 14 |
|
Hertha BSC II | 5 | 5:13 | 4 | |
| 15 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 5 | 5:11 | 3 | |
| 16 |
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Tasmania Berlin | 5 | 6:18 | 3 | |
| 17 |
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BFC Preussen | 5 | 4:9 | 2 | |
| 18 |
|
BSG Chemie Leipzig | 5 | 1:7 | 1 | |
Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.