Noch vor der offiziellen Vorstellung: Bei Breitenreiter scheiden sich Hansas Geister

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Rostock - André Breitenreiter (52) also soll mit Hansa Rostock das gelingen, was Daniel Brinkmann (40) nicht mehr zugetraut wurde - die Rückkehr in die 2. Liga: Noch vor seiner offiziellen Vorstellung scheiden sich im Vereinsumfeld die Geister.

Kann André Breitenreiter (52) Hansa Rostock zurück in die 2. Liga führen? (Archivfoto)
Kann André Breitenreiter (52) Hansa Rostock zurück in die 2. Liga führen? (Archivfoto)  © Uwe Anspach/dpa

In den sozialen Medien fallen die Reaktionen überaus gemischt aus - mit leicht negativen Tendenzen.

Ein Beispiel: In Hansas WhatsApp-Community gab es auf die Meldung mehr Daumen nach unten als nach oben - wie schon vor einer Woche, als Daniel Brinkmann (40) gehen musste.

Breitenreiter ist tatsächlich für die 3. Liga eine Hausnummer, bringt Aufstiegs-Erfahrung (Paderborn, Hannover) und Meister-Expertise (Zürich) mit. Dennoch scheiden sich an ihm die Geister.

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Seine letzten drei Stationen waren weniger erfolgreich. Einige Fans ziehen auf Instagram den Vergleich zu Brinkmanns Vorgänger: "Warum habe ich Hollerbachvibes?"

Einige Fans sehen bei Breitenreiter Parallelen zu Ex-Trainer Bernd Hollerbach (56, im Bild). (Archivfoto)
Einige Fans sehen bei Breitenreiter Parallelen zu Ex-Trainer Bernd Hollerbach (56, im Bild). (Archivfoto)  © Robert Michael/dpa

Jener Bernd Hollerbach (56) sollte vor knapp zwei Jahren die Kogge zurück in die 2. Liga führen. Nach vier Monaten war der erfahrene Seebär Geschichte. Der schnelle Schluss: Ein großer Name und Bundesliga-Meriten garantieren nicht automatisch Erfolg.

Einige Anhänger stören sich daran, dass die Trainerwahl nicht zum ausgerufenen Motto der Kogge ("Angreifen. Klarer Kurs. Klare Mission.") passe - für Breitenreiter ist Hansa die neunte Aufgabe seiner Karriere.

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Die zweite Zusammenarbeit mit Hannover 96 entpuppte sich für Breitenreiter schnell als Missverständnis. (Archivfoto)
Die zweite Zusammenarbeit mit Hannover 96 entpuppte sich für Breitenreiter schnell als Missverständnis. (Archivfoto)  © Uwe Anspach/dpa

Bemerkenswert: Vor Kurzem plauderte Breitenreiter im Podcast "FROM COACH TO COACH" aus: "Ich habe keinen Aktionismus. Nur, um jetzt irgendwie den nächsten besten Job haben zu müssen. Dann hätte ich den schon vor einem dreiviertel Jahr gehabt. Sondern ich versuche da ganz bewusst auszuwählen und auf mein Bauchgefühl zu vertrauen, dass die Chemie stimmt mit den handelnden Personen."

Bei seinem zweiten, missglückten Anlauf in Hannover 2024/25 habe er sich "von den Emotionen leiten lassen", er wollte seiner Heimatstadt und den ihn bekannten Menschen "einfach helfen", habe aber auf seinen "Bauch nicht gehört".

In England löste er nach drei Monaten seinen Vertrag bei Huddersfield United auf, weil es in der Kabine zu extremer "Grüppchenbildung" und "permanenten Schlägereien" kam, so Breitenreiter rückblickend.

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Bei Hansa sei er "von Beginn an der Wunschkandidat" gewesen.

Breitenreiter selbst spricht von der "Strahlkraft des Clubs" sowie "positiver Energie" und kann beweisen, dass er diesmal mit seinem "Bauchgefühl" richtigliegt - und viele Fans falsch.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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