FCM-Plan geht vollends auf: "Hätte ich zwei Hüte, würde ich beide ziehen"

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Magdeburg - Der Start in diese zweite Phase der 2. Liga ist gelungen. Der 1. FC Magdeburg darf sich nach einem 3:0-Sieg gegen Hannover 96 nach beeindruckender Leistung zu Recht feiern lassen. FCM-Coach Petrik Sander hat nichts als Lob für seine Jungs übrig.

Emmanuel Iyoha (28) und sein 1. FC Magdeburg können sich mit dem Sieg im oberen Tabellenfeld festsetzen.
Emmanuel Iyoha (28) und sein 1. FC Magdeburg können sich mit dem Sieg im oberen Tabellenfeld festsetzen.  © Andreas Gora/dpa

"Ich hab den Jungs nach dem Spiel gesagt: 'Hätte ich zwei Hüte, würde ich beide ziehen'", sagte der 65-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Seine Jungs erwischten einen Start nach Maß und gingen bereits in der dritten Minute nach erfolgreichem Pressing in Führung.

"Wir wollten immer wieder dazwischen stoßen und wollten hoch anlaufen. Das hat in der dritten Minute dann zum Glück direkt geklappt", so Sander. Mit der frühen Führung im Rücken war den Elbestädtern anzumerken, wie das Selbstbewusstsein auf dem Rasen zunahm und sie immer sicherer wurden.

Während Hannover offensiv nur nach Standards wirklich Gefahr ausstrahlte, spielte der FCM weiter den eigenen Fußball und war die klar spielbestimmende Mannschaft. Auch nach der Pause blieben die Blau-Weißen trotz doppelter Führung konzentriert.

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"Es gibt dann auch Gefahren, dass man dann in die Halbzeit geht und sich vielleicht auch ein bisschen auf diesem Vorsprung ausruht. Auch das war nicht der Fall", lobte Sander. Stattdessen standen die Magdeburger clever und nutzten die Umschaltmomente, die ihnen geboten wurden.

FCM-Akteure feiern miteinander und füreinander

Für Mateusz Zukowski (24) ist es der dritte Treffer in der laufenden Saison.
Für Mateusz Zukowski (24) ist es der dritte Treffer in der laufenden Saison.  © Andreas Gora/dpa

Sinnbildlich für die aktuelle Stimmung und den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft steht Baris Atik, der sich bei Mateusz Zukowskis Treffer fast mehr freut als bei einem eigenen Tor. "Ich freue mich extrem. Ich mag ihn einfach extrem gern. Und ich freue mich sehr für ihn, dass er die Tore macht, weil er ein super Junge ist", so Atik.

Der Pole war bislang etwas schleppend in diese Saison gestartet, konnte nur zwei Treffer in sechs Spielen verbuchen. Umso wichtiger, dass er nun genetzt hat.

"Für mich ist es extrem wichtig, dass wir einen Stürmer haben, der die Buden macht. Wir sind auch abhängig von Zukowski, weil wir einen Stürmer brauchen, der eine extrem hohe Qualität hat. Und für mich ist es wichtig, dass Zukowski in seinem Lauf bleibt, weil dann wird er sich und uns extrem helfen", blickte Atik auf die Situation .

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Dass es am nächsten Wochenende jetzt im Elb-Clásico gegen Dynamo Dresden weitergeht, hat für Atik keinen besonderen Stellenwert: "Die Außenstehenden wollen das Ding natürlich schon ein bisschen größer machen, als es ist. Aber für uns ist es ein ganz normales Zweitligaspiel, welches wir gewinnen möchten", erklärt der 31-Jährige.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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