Magdeburg - Einer der vielen Magdeburger Lichtblicke beim 3:0-Erfolg gegen Osnabrück war Leon Mergner (20). Der Youngster bekam von Coach Petrik Sander (65) das Vertrauen geschenkt und zahlte es bei seinem Zweitliga-Debüt mit einer sehr starken Leistung zurück.
Von Beginn an wirkte der 20-Jährige bei seinem allerersten Einsatz in der 2. Liga sehr aktiv, zweikampfstark und vor allem mutig. Neben diesen Fähigkeiten war Mergner außerdem extrem laufstark. "Er hat Meter gefressen", sagte Petrik Sander nach dem Spiel.
Der 65-jährige FCM-Coach lobte seinen Schützling auf der Pressekonferenz in den höchsten Tönen: "Leon ist ein fleißiger und sehr strukturierter Junge, der klar im Kopf ist und ganz genau weiß, was er will. Er weiß, was er kann, aber eben auch, was er nicht kann", beschrieb ihn Sander.
Inwiefern Mergner auch in den weiteren Wochen eine Rolle spielen kann, wird sich zeigen. Dass sein Coach ihn als einen "tollen Jungen" einstuft, wird jedoch sicherlich von Vorteil sein. Und: mit der endgültigen Absage von Laurin Ulrich (21) öffnen sich im Zentrum neue Möglichkeiten für Mergner.
Der 20-Jährige selbst wirkte nach dem Auswärtserfolg schon sehr reflektiert: "Ich habe probiert, mein Spiel aufs Feld zu bekommen. Das ist mir, denke ich, ganz gut gelungen", fasste Mergner zusammen.