Magdeburg - Am Samstag (13 Uhr) geht es für den 1. FC Magdeburg im eigenen Stadion gegen die Roten Teufel aus Kaiserslautern. Für die Elbestädter könnte es zwei Spiele vor der langen Länderspielpause eine richtungsweisende Partie sein. FCM-Coach Petrik Sander (65) erklärt auf der Pressekonferenz vor dem Spiel, wie er die Lauterer knacken will.
"Die einfachste Formel ist, ein Tor mehr als der Gegner zu schießen", blickt Sander nüchtern auf das kommende Duell. Gegen ein Kaiserslautern, welches in den bisherigen fünf Saisonspielen nur ein Gegentor kassierte, wird dieses Vorhaben allerdings alles andere als einfach.
Die Roten Teufel stellen damit die beste Defensive der 2. Liga und werden gut daran tun, diese Quote auch gegen Magdeburg unter Beweis zu stellen. Doch mit den offensiven Qualitäten, die die Elbestädter mit Baris Atik (31) und Mateusz Zukowski (24) zweifelsohne besitzen, wird der FCM die Pfälzer enorm unter Druck setzen können.
"Wie sich das in der Vergangenheit gezeigt hat, sind wir immer in der Lage, Tore zu schießen", erzählt Petrik Sander selbstbewusst. Diese Aussage wird unter anderem von dem Fakt unterstrichen, dass die Blau-Weißen saisonübergreifend in den letzten 26 Ligaspielen nur in vier Partien ohne ein eigenes Tor blieben. Eine dieser vier Gegner war allerdings der 1. FC Kaiserslautern.
Um Tore zu schießen, sei laut Sander "alles erlaubt". Dazu gehören seit neuestem auch die Standards. "Wenn es uns jetzt schon gelingt, direkte Ecken reinzuköpfen, dann sind wir auf einem ganz guten Weg", so der FCM-Coach.
1. FC Magdeburg braucht Widerstandsfähigkeit
Die Roten Teufel erwartet Petrik Sander wie gewohnt. "Wir haben die letzten Spiele von Kaiserslautern gut analysiert. Da sieht man dieses typische Lauterer Spiel mit viel Wucht, viel Dynamik und manchmal sind sie auch eklig auf dem Platz. Da muss man Widerstände durchbrechen, um gegen sie zu bestehen", beschreibt der 65-Jährige den kommenden Gegner.
Dass seine Magdeburger Jungs die Fähigkeiten besitzen, um gegen den aktuellen Tabellenfünften zu bestehen, dessen ist sich Sander sicher: "Diese Widerstandsfähigkeit haben wir und deswegen wird es darauf ankommen, wer setzt seinen Matchplan um. Ich erwarte, dass Kaiserslautern mutig ist und dass sie auch uns zustellen. Und deswegen müssen wir Lösungen haben, um diese Pressingsituationen zu überspielen."
Im letzten Spiel gegen Kaiserslautern verloren die Elbestädter zu Hause mit 0:1, doch dieses Aufeinandertreffen könne man laut Sander nicht als Maßstab nehmen. Mit drei Punkten am Samstag würde der FCM auf neun Punkte nach fünf Spielen kommen und stände damit vor den Roten Teufeln, die aktuell acht Zähler auf dem Konto haben.