FC St. Pauli steht in Magdeburg vor großer Herausforderung: "Schon speziell"

Hamburg - Gelingt der erste Auswärtssieg? Nach fünf Unentschieden in der Fremde will der FC St. Pauli am Sonntag (13.30 Uhr) endlich auch mal auswärts jubeln, doch mit dem 1. FC Magdeburg wartet eine echte Heimmacht auf die Kiezkicker.

St.-Pauli-Trainer Marcel Rapp (47) will endlich den ersten Auswärtsdreier holen.  © Marcus Brandt/dpa

Am ersten Spieltag kassierte der FCM noch eine derbe 1:6-Klatsche gegen Eintracht Braunschweig, in der Folge holten das Team von Trainer Petrik Sander (65) allerdings vier Siege mit einer Ausbeute von 14:1-Toren. Entsprechend gewarnt ist St. Pauli.

"Sie haben eine Mannschaft, die ballsicher ist, Fußball spielen will und sehr gut im Umschalten ist", beschrieb FCSP-Coach Marcel Rapp (47) den kommenden Gegner. Durch die Ergebnisse sei beim derzeitigen Tabellenfünften auch das Selbstvertrauen gewachsen.

Neben der Ballsicherheit fiel allerdings auch auf, dass Magdeburg sehr viel dribbelt im Vergleich zu anderen Zweitliga-Mannschaften. "Sie verlieren nicht so viele Bälle, so eine Herausforderung hatten wir bis jetzt noch nicht", gestand Rapp. "Das ist schon speziell."

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Der 47-Jährige war aber überzeugt, dass wenn St. Pauli an die gute Leistung der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg anknüpfen kann, auch mal wieder als Sieger vom Platz gehen werden. "Zu einem guten Spiel gehört aber auch, dass man Tore schießt", nannte er einen sichtbaren Mangel.

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St.-Pauli-Trainer Marcel Rapp hat die Qual der Wahl

Personell hat Rapp gegen Magdeburg die Qual der Wahl.  © Marcus Brandt/dpa

Personell hat Rapp wieder die Qual der Wahl, richtig in die Karten ließ er sich nicht gucken. "Wir haben einen großen Konkurrenzkampf und wenig Verletzte", erklärte er. Nun müsse die Qualität der Spieler und auch der Leistungen nur eben in Punkte umgemünzt werden.

Denn zuletzt war immer wieder erkennbar, wie unzufrieden die Spieler nach den Partien waren. "Wir hatten viele Unentschieden, wo wir hätten gewinnen können. Das haben wir nicht gemacht. Wir bringt nichts, darüber zu reden, wir müssen Taten folgen lassen", forderte er.

Und das eben schon am besten am Sonntag. Denn sonst könnte die Länderspielpause, passend zum Wetter, recht ungemütlich werden.

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