St.-Pauli-Trainer nach Gladbach-Test froh über Konkurrenzkampf

Hamburg - Marcel Rapp (47) war nach dem 1:1-Unentschieden im Test des FC St. Pauli gegen Borussia Mönchengladbach sichtlich zufrieden. Seine Mannschaft war gegen den Bundesligisten mindestens auf Augenhöhe, was ihn mit Blick auf die kommenden Partien zuversichtlich stimmte.

St.-Pauli-Trainer Marcel Rapp (47) war mit dem Auftritt seiner Mannschaft gegen Borussia Mönchengladbach mehr als zufrieden.  © Christian Charisius/dpa

Zu Beginn taten sich die Kiezkicker gegen muntere Fohlen noch schwer und hatten zunächst gegen das spielstarke Mittelfeld der Gladbacher so seine Probleme. "Mitte der ersten Halbzeit haben wir uns dann reingekämpft und hatten mehr vom Spiel", erklärte Rapp.

Zu diesem Zeitpunkt lag sein Team allerdings bereits mit 0:1 hinten, Tim Kleindienst hatte nach einer Ecke per Kopf getroffen. Die Schuld schob Rapp direkt an Torwart-Trainer Sven Van Der Jeugt (46) mit einem Lachen weiter, schließlich sei der für die defensiven Standards zuständig.

Mit zunehmender Spieldauer wurde St. Pauli aber stärker und trotzte dem Erstligisten nach einem sehenswerten Treffer von Ricky-Jade Jones (23) noch ein 1:1 ab. "Die zweite Halbzeit ging an uns, deswegen bin ich sehr zufrieden", resümierte Rapp.

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Obwohl seine Mannschaft, wie Gladbach natürlich auch, auf einige Profis verzichten musste, griff ein Rad ins andere. "Wir haben immer gesagt, wir haben nicht nur elf Spieler. Einige sind jetzt weg, jetzt müssen die anderen spielen und machen es auch gut", zeigte sich der 47-Jährige zufrieden, der sich in der Art und Weise, wie sein Team auftrat und spielte, bestätigt sah.

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FC St. Pauli: Marcel Rapp scherzt über Neuzugänge - "Meistens verletzt"

Rapp ist mit dem Kader zufrieden, auch wenn die Neuzugänge bislang oft verletzt fehlten.  © Anke Waelischmiller/dpa

Aufgrund der personellen Konstellation wechselte Rapp im Vergleich zu den beiden vergangenen Liga-Partien wieder zurück auf eine Fünferkette. Ob er so auch gegen den KSC am kommenden Wochenende spielen lässt, wollte er nicht verraten.

Er machte allerdings keinen Hehl daraus, dass das Spiel der Kiezkicker nicht nur vom Gegner abhänge, sondern auch von Eric Smith (29). Der Schwede kann sowohl im Abwehrzentrum einer Dreierkette agieren, aber auch als Sechser, von wo aus er das Spiel lenken kann.

Erfreulich war aus seiner Sicht auch wieder das Wirken der Einwechselspieler. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich voll zufrieden bin mit der Mannschaft", stellte Rapp klar, der aber keinen Hehl daraus machte, dass bislang nur wenig Neuzugänge gespielt hätten. "Die sind halt meistens verletzt", merkte er an.

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Allerdings ist allen Profis klar, dass es nicht verständlich sei, zu spielen. "Unser Ziel ist es, unter den Top25 zu sein", verwies der Trainer auf die Zielsetzung des Vereins und auch auf das Wissen, dass der ein oder andere Kicker woanders sicher Stammspieler wäre.

Genau das gelte es eben in Gesprächen zu moderieren. "Die Jungs nehmen das auch war und schätzen es, dass man es ihnen erklärt", so Rapp weiter. Schließlich läge es an jedem selbst, ihn mit Leistung zu überzeugen und eine Chance zu erhalten.

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