FSV haut Dresdner Stadtmeister mit 7:0 aus dem Pokal
Dresden - Klare Angelegenheit im Sachsenpokal für den von Verletzungen zuletzt arg gebeutelten FSV Zwickau! Beim Siebtligisten Wacker 90 Dresden-Leuben setzte sich der Regionalliga-Zehnte vor 2150 Zuschauern souverän mit 7:0 (3:0) durch.
"Mich freut, dass wir über weite Strecken des Spiels sehr seriös und konzentriert aufgetreten sind", lobte Sportdirektor Robin Lenk den Start-Ziel-Sieg. Für den Favoriten lief von Beginn an alles absolut nach Plan.
Tim Hannemann (3.) mit dem ganz frühen Tor, was Zwickau perfekt in die Karten spielte. Randolf Riesen (15.) und Nick Breitenbücher (40.) sorgten noch vor dem Pausenpfiff für klare Verhältnisse gegen eine Leubener Mannschaft, die mit den Ex-Dynamos Akaki Gogia und Robin Fluß auch über einige sehr bekannte Akteure verfügt.
Nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen in der Regionalliga Nordost, wo man viermal in Folge (zwei Remis, zwei Niederlagen) sieglos geblieben war, ging es auch darum, sich mal wieder ein Erfolgserlebnis zu verschaffen und Selbstvertrauen zu tanken.
Lenk: "Dazu war wichtig, dass wir wieder eine breitere Bank zur Verfügung hatten, nachdem Ben-Luca Moritz und Lennert Möbius aus ihren Verletzungen zurückgekommen sind.
Nach Favoritensieg liegt der Fokus wieder auf der Liga
Lucas Albert (50./54.), Edgar Kaizer (56.) und erneut Hannemann (65.) sorgten dafür, dass die Schwäne die Pokalhürde letztlich deutlich übersprangen.
Ärgerlich: Philipp Harant musste in den letzten Minuten humpelnd vom Feld. "Bei ihm hat es im Bereich Leiste/Adduktoren reingezogen. Da müssen wir abwarten und hoffen, dass es nichts Ernsteres ist", berichtete Lenk, der nach dem Favoritensieg sofort wieder den Fokus auf die Liga legte.
"Wir müssen uns jetzt auf Freitagabend konzentrieren, wenn wir zuhause Tasmania Berlin empfangen und auch in der Liga zurück in die Erfolgsspur kommen wollen", so Zwickaus Sportdirektor.
Titelfoto: Marcus Hengst (2)
