Zwei Fehlschüsse! Besong versteht die Welt nicht mehr
Zwickau - Eines musste man Paul-Philipp Besong (25) vom FSV Zwickau nach dem 1:3 gegen den Halleschen FC am Freitagabend lassen, er stahl sich nicht etwa aus der Affäre, um ja nicht darauf eingehen zu müssen, wie er aus zwei Metern zentral das riesige Brett versägen konnte, sondern stand in der Mixed-Zone seinen Mann.
"Ich bin ehrlich gesagt fassungslos im Netz stehen geblieben. Gerade in der Spielsituation und nach der Woche, wenn dir dann das Spielglück fehlt", so der 25-Jährige zur Situation nach rund einer Stunde. Zwickau war kurz davor auf 2:1 zu stellen
Besong hatte schon in der ersten Halbzeit beim Stand von 1:0 für die Schwäne die Großchance, scheiterte aber am Pfosten. Spielt er den besser postierten Veron Dobruna an, wäre es wohl auch mit Sicherheit das 2:0 gewesen.
"Eigentlich war eine Energie in der Mannschaft, die wir diese Saison noch nicht hatten. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir die Chancen nicht nutzen", so Besong.
Aber eben auch die individuellen Fehler in der Defensive abstellen. Beim 1:1 flipperte der Ball am Sechzehner, beim 1:2 sah Sonny Ziemer nicht gut aus und beim 1:3 Josua von Baer. "16 Gegentore in zehn Spielen sind eindeutig zu viel", kritisiert FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42).
Titelfoto: Frank Kruczynski