Braunschweig gegen Dynamo live: Deshalb geht das Spiel 15 Minuten später los

Braunschweig - Abstiegskrimi an der Hamburger Straße: Dynamo ist am Samstag bei Eintracht Braunschweig zu Gast. Das Spiel beginnt wegen eines medizinischen Notfalls mit 15 Minuten Verspätung.

Kennedy Okpala feiert sein Startelfdebüt für die SGD.

In unserem TAG24-Liveticker bleibt Ihr vor und während der Begegnung auf dem Laufenden.

12.57 Uhr: Deshalb beginnt das Spiel 15 Minuten später

Der Spielbeginn verzögert sich.

13.15 Uhr soll das Match zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden nun beginnen. Die Einsatzkräfte geben weiterhin alles, um den Fan zu retten.

12.50 Uhr: Darum schweigen die Fans vor dem Anpfiff

Auf der Haupttribüne im Eintracht-Stadion gib es kurz vor Spielbeginn einen medizinischen Notfall.

Im weiten Rund ist es derzeit komplett still. Die beiden Fanlager sind leise, es läuft keine Musik und auch die beiden Stadionsprecher reden nicht. Gerade wurde auch im Stadion durchgesagt, dass ein Anhänger um sein Leben kämpft.

12.46 Uhr: Das sagt Dynamo-Trainer Thomas Stamm am Sky-Mikrofon

"Im Moment ist für mich die Tabelle noch nicht so entscheidend", sagt Dynamo-Trainer Thomas Stamm vor Anpfiff am Sky-Mikrofon.

Laut dem SGD-Coach sei der 18. Tabellenplatz keine zusätzliche Bürde. Man sei sich aber dessen bewusst, dass man zuletzt zweimal nicht gewinnen konnte.

12.42 Uhr: Das sagt Eintracht-Trainer Lars Kornetka vor dem Spiel

"In der 2. Liga ist immer Druck drauf. Jeder kann jeden schlagen. Wir können ganz gut einschätzen, wo wir stehen, was wir bisher gut gemacht haben, was wir besser machen können", sagt Eintracht-Trainer Lars Kornetka vor Anpfiff am Sky-Mikrofon.

"Ich bin davon überzeugt, dass wir so gut ins Spiel kommen und dass wir so gute Möglichkeiten haben, nachzulegen", erklärt er, wieso er im Vergleich zur Vorwoche keine Änderungen in seiner Startelf trotz Niederlage vornimmt.

12.30 Uhr: Auswärtsblock bereits gut gefüllt

Langsam kribbelt's!

In gut 30 Minuten geht es los. Der Auswärtsblock ist bereits gut gefüllt. Rund 2400 Dresdner sind mit nach Braunschweig gereist.

Etwa 2400 Dresdner Fans haben die rund 300 Kilometer nach Braunschweig hinter sich gebracht, um ihr Team im Eintracht-Stadion anfeuern zu können.  © TAG24/Thomas Nahrendorf

12.24: Diese Teams spielen parallel zu Braunschweig und Dynamo

Parallel zum Abstiegsduell in Braunschweig beginnen 13 Uhr zwei weitere Zweitliga-Spiele.

Der 1. FC Magdeburg empfängt bisher den 1. FC Kaiserslautern und der VfL Bochum empfängt die SpVgg Greuther Fürth.

12.12 Uhr: So sieht die Braunschweiger Startelf aus

Zumindest eine kleine Überraschung gibt es in der Braunschweiger Startformation.

Der beste Eintracht-Torschütze, Jan Urbich, sitzt zunächst auf der Bank. Für ihn startet Maximilian Entrup. Ansonsten bringt BTSV-Trainer Lars Kornetka das erwartbare Personal, darunter auch die Ex-Dynamos Andi Hoti und Kevin Ehlers, die in der Innenverteidigung beginnen.

11.58 Uhr: Aufstellung da, zwei Änderungen in der Dynamo-Startelf

Die Aufstellungen sind da!

Im Vergleich zur Vorwoche ändert Dynamo-Trainer seine Startelf auf zwei Positionen. Der gesperrte Thomas Keller kehrt ins Team zurück, verdrängt Friedrich Müller auf die Bank. Sein Debüt in der Anfangsformation der SGD feiert Kennedy Okpala, für ihn muss Jakob Lemmer weichen.

Mit diesen Startaufstellungen beginnen Braunschweig und Dresden.  © TAG24/Thomas Nahrendorf

11.45 Uhr: Läuft das Spiel im Free-TV? Hier seht Ihr Braunschweig gegen Dynamo live

Das Spiel im Eintracht-Stadion ist diesmal nicht im Free-TV zu sehen.

Stattdessen zeigt Pay-TV-Anbieter Sky das Match im Fernsehen und via Streamingdienst WOW. Anstoß ist 13 Uhr, die Vorberichte beginnen ab 12.30 Uhr. Kommentiert werden die 90 Minuten aus Niedersachsen von Torsten Kunde. Wer eine Zusammenfassung im Free-TV sehen möchte, sollte ab 18 Uhr die ARD-Sportschau einschalten.

11.32 Uhr: Dynamo-Bus ist da

Der Dynamo-Mannschaftsbus ist soeben vorgefahren.

Jetzt geht es rein in die Kabine, dann raus zum Aufwärmen und in 1,5 Stunden dreht sich alles in Braunschweig um drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Der Teambus ist am Stadion eingetroffen. Jakob Lemmer (links) und Jonas Sterner (2.v.l.) machen sich auf den Weg in die Katakomben.  © TAG24/Thomas Nahrendorf

11.18 Uhr: Schlechtes Omen? Er pfeift heute Braunschweig gegen Dresden

Lars Erbst ist Schiedsrichter der Zweitliga-Begegnung.

Er war bei einem der schwärzesten Dynamo-Kapitel aller Zeiten dabei. In Meppen verspielte die SGD im Sommer 2023 den schon sicher geglaubten Aufstieg, durch eine katastrophale 2. Halbzeit. 1:4 endete das Desaster von Meppen. Im Vorjahr stand Erbst dreimal bei Spielen von Dresden an der Seitenlinie. Er pfiff die 2:3-Niederlage in Fürth, den 2:1 Erfolg in Bochum und stand auch beim 3:1-Heimsieg von Dynamo gegen Darmstadt im Mittelpunkt, als er sowohl den Darmstädter Patric Pfeiffer als auch den Dresdner Jakob Lemmer des Feldes verwies.

Seine Dynamo-Bilanz insgesamt: 2 Siege und 3 Niederlagen. 

Schiedsrichter Lars Erbst zeigt hier Dresdens Jakob Lemmer (2.v.r) die Gelb-Rote-Karte wegen wiederholten Foulspiels.  © Robert Michael/dpa

11.05 Uhr: Langsam steigt die Spannung vor dem Spiel

Noch herrscht Ruhe vor dem Sturm in Braunschweig.

Es ist angenehmes Fußball-Wetter hier. 19 Grad, bewölkt und trocken.

Das Braunschweiger Stadion hat seinen Charme. Er gibt noch echte Flutlicht-Masten.  © TAG24/Thomas Nahrendorf
So leer werden die Blöcke nicht bleiben. Rund 20.000 Fans werden den heutigen Abstiegskrimi an der Hamburger Straße verfolgen.  © TAG24/Thomas Nahrendorf
Gleich werden die Stadiontore am Eintracht-Stadion geöffnet, damit die Fans der Gastgeber hinein können.  © TAG24/Thomas Nahrendorf

10.58 Uhr: Dynamo Dresden belegt Tabellenplatz 18 der 2. Bundesliga

Auch wenn die Tabelle nach wenigen Spieltagen noch nicht die Aussagekraft hat, deuten die Zeichen doch auf Gefahr hin.

Durch den 2:1-Erfolg vom SV Darmstadt gegen Arminia Bielefeld ist Dresden vorerst auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Die punktgleichen Braunschweiger belegen Tabellenrang 15.

Nachdenkliche Miene bei Thomas Stamm. Dynamo hat wichtige Leistungsträger fest verpflichtet. Sein Team ist größtenteils eingespielt und doch belegt Dresden zwischenzeitlich Tabellenplatz 18.  © Harry Langer/dpa

10.38 Uhr: Angstgegner? Dynamo hat im Vorjahr beide Spiele gegen Braunschweig verloren

Schlechtes Omen für Dynamo? In der Vorsaison hat die SGD beide Spiele gegen Eintracht Braunschweig und die Hertha verloren. Und genau das sind die kommenden Gegner der Schwarz-Gelben. 

Beide Niederlagen gegen Braunschweig waren unnötig. Daheim unterlief Dresden im Hinspiel gegen die Eintracht eine Katastrophen-Halbzeit, die der Ex-Dresdner Christian Conteh zweimal bestrafte. Die wütende Aufholjagd der Dresdner wurde nur mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt - Endstand 2:3.

Im Rückspiel ging Braunschweig ebenfalls mit 2:0 in Führung, danach ging den Blau-Gelben die Kraft aus. Stefan Kutschke traf vom Elfmeterpunkt zum Anschluss. Ein wilder Dresdner Sturmlauf wurde in der Nachspielzeit nicht belohnt. Ein Kopfball von Tony Menzel landete am Aluminium. Das 2:1 für die von Krämpfen geplagte Braunschweiger Eintracht war am Ende lebensnotwendig für den Klassenerhalt der Niedersachsen.

Christian Conteh (rechts) traf im Vorjahr doppelt gegen Dynamo. Dabei war ihm nicht nach großem Jubel zumute.  © Lutz Hentschel

10.18 Uhr: Er erzielte einen Doppelpack beim letzten Dresdner Sieg in Braunschweig

Dresdens letzter Sieg in Braunschweig ist schon mehr als 10 Jahre her.

Beim 2:0-Erfolg am 22. Oktober 2011 traf Robert Koch (inzwischen Trainer beim Oberligisten VfB Krieschow) doppelt gegen die Niedersachsen. Vor 22.625 Zuschauern an der Hamburger Straße ließ es "Kochi" in der 15. und 53. Spielminute klingeln.

Robert Koch dreht ab zum Jubeln. Seine beiden Treffer gegen Braunschweig bedeuteten den letzten Dresdner Auswärtssieg beim BTSV. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

10 Uhr: SGD muss auf die Jungen Wilden bei Braunschweig aufpassen

Die in der Vorsaison lahmende Braunschweiger Offensive (nur 36 Tore in 34 Spielen) wurde mit drei jungen vielversprechenden Spielern verstärkt.

Jan Urbich kam von Borussia Mönchengladbach. Der 1,88-Meter-Mann hat bereits dreimal in vier Spielen eingenetzt. Zwei Treffer und zwei Assists stehen für Yann Sturm zu Buche, der bei Freiburg das Fußballspielen gelernt hat und zuletzt für Ingolstadt kickte. Gerüchten zufolge soll er im letzten Sommer ein Kandidat als Neuzugang bei der SGD gewesen sein. Und Samuele die Benedetto hat gegen die SGD bereits im Aufstiegsjahr 2025 getroffen, erzielte bei der 1:2-Niederlage der Schwarz-Gelben das zwischenzeitliche 2:0 für den VfB Stuttgart II. 

Braunschweig hat im Sommer der Offensive frisches Leben eingehaucht. Vorn zeigen sich die jungen Wilden spielstark, aber treffsicher. Einer von ihnen ist Samuele di Benedetto (Nummer 10).  © Julius Frick/dpa

9.38 Uhr: Dieses Duo will heute Tore von Dynamo verhindern

Andi Hoti und Kevin Ehlers haben eine Dynamo-Vergangenheit und könnten heute das Braunschweiger Innenverteidiger-Duo bilden.

Hoti musste nach dem SGD-Aufstieg im Sommer 2025 zurück zum FCM, kam dort aber nur in den ersten Saisonspielen zum Zug. Eine Rückkehr zu den Schwarz-Gelben zerschlug sich. Kurz vor Ende der Winter-Transferperiode 2026 holte Braunschweig den Abwehrspieler als Ersatz für den abgewanderten Kapitän Sven Köhler. Wird er bei der Eintracht in der neuen Saison zum Stammspieler?

In der Braunschweiger Abwehr gesetzt ist Kevin Ehlers. Der Sohn von Ex-Bundesligaspieler Uwe feierte im Alter von 18 Jahren sein Debüt in Dresden, konnte sich trotz 101 Pflichtspielen bei Dynamo nie so richtig durchsetzen. Im Sommer 2024 wechselte er zu Eintracht Braunschweig. Für ihn der richtige Schritt, weil er dort die nötige Spielzeit sammeln konnte. Ob in einer Dreierkette oder in einer Viererkette: 1,90-Meter-Mann Ehlers hat seinen Platz in der Innenverteidigung sicher und ist mit seiner Kopfballstärke auch eine Gefahrenquelle bei Offensiv-Standards.

Gut möglich, dass heute Andi Hoti (sitzend) und Kevin Ehlers (rechts) die Innenverteidigung von Eintracht Braunschweig bilden. (Archivbild)  © Bildmontage: Lutz Hentschel

9.19 Uhr: Braunschweig fehlen heute zwei Spieler für die Defensive

Auch Braunschweigs Trainer Lars Kornetka kann vergleichsweise aus dem Vollen schöpfen.

Nur die Defensivspieler Frederik Jäkel und Robin Heußer fallen gegen Dresden aus. Auf den letzten Drücker wurde mit  Isidoros Koutsidis noch ein Innenverteidiger aus Griechenland geholt, der eine Option für den Spieltagskader ist, wie Trainer Kornetka auf der PK verkündete.

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