Dynamo-Aushilfe Straudi macht guten Job, aber bei einer Sache hapert es

❤️️
😂️
😱️
🔥️
😥️
👏️

Dresden - Nicht jeder der vier Wechsel, den Coach Thomas Stamm (43) am Samstag vor dem Remis beim VfL Osnabrück vornahm, war so auch geplant. Trotzdem gehörte Simon Straudi (27) zu einem der Lichtblicke in einem am Ende für Dynamo Dresden wieder ernüchternden Spiel.

Als Linksverteidiger-Aushilfe machte Simon Straudi (27, r.) einen guten Job. Nur die Eckbälle klappten nicht.
Als Linksverteidiger-Aushilfe machte Simon Straudi (27, r.) einen guten Job. Nur die Eckbälle klappten nicht.  © IMAGO/Noah Wedel

Auf der linken Abwehrseite drückte bei der SGD vor diesem siebten Spieltag der Schuh, Alexander Rossipal (30) und Brooklyn Ezeh (25) waren krankheitsbedingt noch fraglich. Erstgenannter nahm zumindest auf der Bank Platz.

Rechtsverteidiger Straudi musste aushelfen, machte seine Sache durchaus ordentlich. "Ich habe da letztes Jahr schon ein bisschen gespielt. Von daher ist es okay. Klar, ist es ein bisschen eine Umstellung und so, weil du hast einfach andere Aktionen, musst dich ein bisschen anders einstellen, auch in der Verteidigung", gab der 27-Jährige zu.

Zweimal musste Straudi vergangene Saison in Liga drei bei Energie Cottbus ebenfalls links hinten aushelfen, unter anderem bei einem 0:1 in Osnabrück. Dieses Mal reichte es immerhin zu einem Punkt - auch wenn der für Dynamo im Abstiegskampf zu wenig ist.

Dynamo hat ein Führungsproblem! Zehn Zähler weg
Dynamo Dresden Dynamo hat ein Führungsproblem! Zehn Zähler weg

Gründe dafür gibt es einige. Einer: Auch in Sachen Standards ging offensiv mal wieder gar nichts. Osnabrück reichte eine der vier Ecken im weiteren Verlauf zum Ausgleich, die SGD schaffte es bei zehn Eckbällen nicht, das Netz mal zappeln zu lassen.

Simon Straudi erklärt Eckball-Plan gegen den VfL Osnabrück

Mit den Toren nach Standards klappt es gerade mal wieder nicht.
Mit den Toren nach Standards klappt es gerade mal wieder nicht.  © Lutz Hentschel

Straudi war für die von der rechten Seite des Tores zuständig, gefährlich rein kam aber keiner, aus einem einfachen Grund: "Wir hatten ja keinen Linksfuß auf dem Platz, der die Ecken schießt. Von daher haben wir das kurz ausgespielt. Fand ich eigentlich auch, dass wir da genügend Räume dann hatten. Hätten wir auch noch ein bisschen mehr ausspielen können. Aber ja, das war eigentlich der Plan", gestand der Rechtsfuß.

Da muss in Zukunft wieder deutlich mehr kommen, auch wenn nicht sicher ist, ob die "Aushilfe" am Sonntag gegen Magdeburg wieder auf links ran darf. Gut möglich, dass Rossipal nach dem Kurzeinsatz in Osnabrück wieder in die Viererkette rutscht.

So oder so gab's schon vergangenen Samstag von der Tribüne die klare Marschroute für den Ostkracher. "Wir gehen in jedes Spiel, dass wir drei Punkte holen. Aber klar, vielleicht ist der Extra-Funke noch mal da durch die Fans, die uns schon eingestimmt haben", meinte Straudi: "Aber jetzt bin ich erst mal sauer über das Spiel. Die Woche arbeiten wir das auf und dann geht es weiter."

Deine täglichen Dynamo Dresden News

Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.

  • Exklusive News rund um die SGD
  • Spielberichte, Transfers & Hintergrundinfos
  • Jederzeit abbestellbar
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail, die wir dir gesendet haben.
Mit deiner Anmeldung stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.

Titelfoto: IMAGO/Noah Wedel

Mehr zum Thema Dynamo Dresden: