Dynamo hat ein Führungsproblem! Zehn Zähler weg

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Dresden - Sieben Spieltage sind gespielt, Dynamo Dresden hängt nach dem 1:1 beim VfL Osnabrück weiterhin im Tabellenkeller der 2. Bundesliga fest. Warum, da gibt es viele Gründe. Einer davon: Die SGD hat ein Führungsproblem!

Das Dresdner Führungstor von Niklas Hauptmann (M.) hatte Dynamo keine Souveränität gegeben.
Das Dresdner Führungstor von Niklas Hauptmann (M.) hatte Dynamo keine Souveränität gegeben.  © imago/osnapix

"Nach sieben oder 20 Spielen gibt es immer gewisse Statistiken, das ist so. Trotzdem muss man jedes Spiel einzeln bewerten", fand auch Thomas Stamm. Denn in fünf der bisher sieben Ligapartien ging sein Team in Führung - so auch am Samstag durch Niklas Hauptmann (38.). Aber Robin Fabinski (87.) glich noch aus.

Nur einmal (Darmstadt zu Hause, 1:0) konnte man einen Vorsprung auch ins Ziel bringen. Gegen Heidenheim (3:5) und Hertha BSC (1:2) gab's nach Führung überhaupt keinen Ertrag, in Braunschweig (2:2) und Osnabrück immerhin noch einen Punkt.

"Da hat jedes Spiel so seine eigene Geschichte", meinte Lennart Grill.

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An der Bremer Brücke am Samstag sah der Keeper das Problem vor allem in der Passivität nach vorn in Halbzeit zwei: "Wir hätten noch ein bisschen entschlossener aufs zweite Tor gehen müssen. Dann brennt da gar nichts mehr an. Dann ist es auch scheißegal, ob am Ende noch mal so ein Kackding reinfällt."

Dynamo Dresden lässt in der Schlussphase den Mut vermissen

Coach Thomas Stamm (2.v.l.) schafft es mit seiner Mannschaft nicht, einen Vorsprung über die Zeit zu bekommen.
Coach Thomas Stamm (2.v.l.) schafft es mit seiner Mannschaft nicht, einen Vorsprung über die Zeit zu bekommen.  © imago/eibner

Die Räume waren da, denn Osnabrück hatte in der zweiten Halbzeit deutlich offensiver agiert. Dynamo aber versuchte lieber den knappen Vorsprung übers Ziel zu bringen.

"Am Ende geht es darum, ein Spiel mutiger in der Schlussphase über die Runde zu bringen. Nicht das Gefühl haben, du hast was zu verlieren. Die Überzeugung zu haben, das, was wir vorher 70 oder 75 Minuten gut gemacht haben, bis zum Schluss durchzuziehen. Da geht es um eine Konsequenz, wie wir Fußball spielen wollen, wie wir unseren Spielvortrag letzten Endes sehen. Da waren wir in der Schlussphase nicht gut mit Ball", so Coach Stamm.

Zwei Punkte ließ man aufgrund der Passivität in Niedersachsen liegen, zehn Punkte mehr wären insgesamt drin gewesen. Statt der aktuell fünf Zähler auf dem Konto wären es satte 15 - Relegationsplatz drei in der Tabelle. Dort, wo einige die SGD vor der Saison auch gesehen haben.

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"Ob wir jetzt zehn Punkte verspielt haben oder nicht, ist auch erst mal scheißegal, weil wir haben sie verspielt. Das hilft uns jetzt auch nicht, von daher müssen wir einfach weitermachen und den Punkt nehmen wir jetzt mit. Klar wären es lieber drei gewesen. Aber auf dem einen lässt sich auch aufbauen", fand Keeper Grill.

Drei sollten es trotzdem langsam mal wieder sein ...

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Titelfoto: imago/eibner

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