Dynamo-Neuzugang Covic bringt SGD-Erinnerungen aus seiner Kindheit mit

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Dresden - Er soll quantitativ die Lücke schließen, die Jonas Oehmichen (22) mit seinem Abgang nach Aachen hinterlassen hat. Qualitativ ist Patrice Covic (19) auf dem Papier mehr als da. Mit einem Marktwert von vier Millionen Euro ist er auf Anhieb der teuerste Dynamo. Aber wer ist der erst 19-Jährige eigentlich, der 16 Bundesligaspiele für Werder Bremen absolvierte?

Patrice Covic (19, r.) im Bundesligaspiel der Bremer gegen Borussia Dortmund gegen Jobe Bellingham (20) im Mai. Auf 16 Erstligaeinsätze bringt es der 19-Jährige bisher.
Patrice Covic (19, r.) im Bundesligaspiel der Bremer gegen Borussia Dortmund gegen Jobe Bellingham (20) im Mai. Auf 16 Erstligaeinsätze bringt es der 19-Jährige bisher.  © imago/eibner

Der Name Covic hat Gewicht im deutschen Fußball, vor allem in der Hauptstadt. Papa Ante (51) ist ein Denkmal bei der Hertha, war dort Spieler und Cheftrainer bei den Profis - unter anderem beim legendären 6:5 nach Elfmeterschießen in der 2. Runde des DFB-Pokals im Olympiastadion gegen Dynamo. Heute trainiert er die U19 des Vereins.

Logisch, dass auch Patrice seine ersten Schritte bei der Hertha ging. Bis 2024 durchlief er die Nachwuchsabteilung der Berliner, dann wechselte er nach Bremen.

Mit Werders U19 wurde er DFB-Pokalsieger und schaffte danach den Sprung zu den Profis. Der Spielmacher der kroatischen U19 kam im Vorjahr auf 15 Einsätze in der Bundesliga.

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Die Aussichten auf weitere Einsätze waren aber zu Saisonbeginn schwer, daher die Leihe zum Zweitligisten.

"Wir sind von Patrice absolut überzeugt. Es liegt aber auch in unserer Verantwortung abzuwägen, was die sinnvollste Perspektive für eine weitere Entwicklung ist", erklärte Peter Niemeyer (42), Leiter Profifußball bei Werder.

Keine Rückholklausel bei Patrice Covic

Papa Ante Covic (51, l.) als Hertha-Trainer im DFB-Pokalspiel am 30. Oktober 2019 in Berlin gegen Dynamo. (Archivfoto)
Papa Ante Covic (51, l.) als Hertha-Trainer im DFB-Pokalspiel am 30. Oktober 2019 in Berlin gegen Dynamo. (Archivfoto)  © imago/Bernd König

"Für ihn geht es darum, jetzt regelmäßig Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln. Daher haben wir gemeinsam mit ihm für eine Leihe entschieden. Dresden bietet ein sehr gutes Umfeld, in dem er den nächsten Schritt gehen kann. Dabei werden wir ihn unterstützen."

Ob er heute noch genauso denkt? Nachdem sich mit Jens Stage (29) und am Dienstag auch noch Justin Njinmah (25) schwer verletzten, wäre er eigentlich der beste Backup für die Werder-Offensive. Eine Rückholklausel zwischen beiden Vereinen gibt es laut TAG24-Infos nicht.

Für Covic selbst bedeutet dies aber keinen Rückschritt. "Ich war bereits als kleines Kind mit der Familie im Stadion und kenne daher diese wunderbare Atmosphäre bei den Heimspielen. Der Spielstil des Trainers passt sehr gut zu mir, weshalb ich glaube, dass Dynamo die richtige Entscheidung für mich war", sagte er nach seiner Unterschrift.

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Titelfoto: imago/eibner

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