Dynamo-Noten zum Auswärts-Remis in Osnabrück: Er verdient sich die Eins!
Osnabrück – Ein Spiel mit dem Feuer, bei dem sich Dynamo Dresden mal wieder die Hände verbrannt hat! Lange geführt, am Ende beim VfL Osnabrück doch wieder nicht gewonnen. In Halbzeit zwei kam beim 1:1 (1:0) einfach zu wenig Entlastung. Die TAG24-Noten.
Lennart Grill: Vor 314 Tagen stand der Keeper letztmals in einem Pflichtspiel für Dynamos Erste im Tor, bei seinem früheren Leihverein durfte er überraschend wieder ran. Wenig Arbeit, nicht immer sicher mit dem Fuß am Ball und beim Ausgleich (87.) chancenlos. Note: 3
Jonas Sterner: Etwas zittrig die ersten Minuten, dann aber voll drin. Sein Flankenlauf und der Doppelpass mit Hauptmann bereiteten die Dresdner Führung (38.) vor. Laut DFL-Statistik die höchste Passeffizienz (4,6) aller Spieler auf dem Feld. Note: 2
Nicolai Rapp: Die Gelbe Karte (68.) hätte nicht sein müssen, aber in der Innenverteidigung macht er eine deutlich bessere Figur als in den Spielen zuvor auf der Sechs. Das Problem, beim Ausgleich (87.) lässt er den Torschützen Fabinski völlig allein. Da muss er dran sein! Note: 4
Friedrich Müller: Aus dem DFB-Trikot in die Startelf. Hatte Glück, dass Riesselmann (42.) nicht ausglich, als er nicht richtig zum Kopfball ging. Sonst aber viele gute Zweikämpfe und Klärungen. Note: 3
Simon Straudi (bis 87.): Ordentliche Vertretung auf ungewohnter Position als Linksverteidiger. Aber die ein oder andere Flanke in Halbzeit eins hätte er schon mal versuchen können zu verhindern. Mit 33,26 km/h schnellster Dresdner. Note: 3
Tobias Raschl: Deutlich belebender auf der Sechs, als die Spiele zuvor Kollege Rapp, der jetzt in der Innenverteidigung spielt. Spielt er sich weiter in Form, dann ist er eine richtig gute Verstärkung. Note: 2
Robert Wagner: Natürlich mit 13,2 Kilometern der, der am weitesten von allen 29 eingesetzten Spielern lief. Zusammen mit Raschl hinter sich hat er wieder mehr Möglichketen. Zwei Torschüsse setzte er ab, der in der 49. Minute war knapp über das Gehäuse. Note: 2
Niklas Hauptmann war der Beste auf dem Platz
Niklas Hauptmann (bis 82.): Ein Tor (38.), das symbolisiert, was es gerade braucht: Die Ballannahme passte nicht vollends, aber der Kapitän arbeitete denn Ball zur 1:0-Führung über die Linie. 15 gewonnene Zweikämpfe, kein Spieler beider Teams hatte so viele. Note: 1
Patrice Covic (bis 87.): War die Entdeckung gegen die Hertha, in Osnabrück hätte er ebenfalls zur Führung (28.) treffen können. Das war aber eine Rückgabe. Bei allem Talent, den musst du machen! Auch sonst nicht besonders auffällig nach vorn. Note: 4
Vincent Vermeij (bis 69.): Zwei großartige Balleroberungen auf Höhe der Mittellinie vor dem 1:0 (38.) und nach eigenem Eckball nach Sprint (60.). Aber mit dem Ball war das selten so gut. Einmal noch mit einer guten scharfen Hereingabe (17.) – ohne Abnehmer in der Mitte. Selbst nie von den Kollegen gesucht. Note: 3
Ben Bobzien (bis 87.): Lief sich mit seinen Dribblings regelmäßig fest, konnte in den VfL-Defensiv-Block fast nie Lücken reißen. War gegen den Aufsteiger kein Unterschiedsspieler, den Dynamo aber braucht. Note: 4
Christoph Daferner (ab 69.): Meinte laut Trainer auf der Pressekonferenz, dass er wisse: Die erste Chance kann immer reingehen. Er hatte aber einfach keine. Ist kein Konterstürmer, wurde aber nur lang geschickt. Der Stürmer braucht Futter, wurde aber von den Kollegen auf Diät gesetzt. Note: 3
Jakob Lemmer (ab 82.): -
Kennedy Okpala (ab 87.): -
Ahmet Muhamedbegovic (ab 87.): -
Alexander Rossipal (ab 87.): -
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Titelfoto: David Ebener/dpa

