Dynamo-Noten zur Niederlage im Kellerduell: Gleich vier SGD-Profis kassieren die Fünf!

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Hannover – Viermal hintereinander hatte Thomas Stamm (43) auf dieselbe Elf gesetzt, im absoluten Kellerduell bei Hannover 96 änderte Dynamo Dresdens Coach dreimal. Frische soll der Grund gewesen sein. Eine Halbzeit schien der Plan des Vorletzten aufzugehen, dann folgte beim 1:2 (1:0) gegen das bis dato Schlusslicht der brutale Einbruch. Die TAG24-Noten:

Dynamos Nicolai Rapp (29) machte seine Sache gut, musste zur Pause aber überraschend raus.
Dynamos Nicolai Rapp (29) machte seine Sache gut, musste zur Pause aber überraschend raus.  © Swen Pförtner/dpa

Lennart Grill: Beim ersten Gegentreffer (54.) mit Pech, dass er durch die Hosenträger den Ball reinlenkte. Beim Elfmeter (61.) ohne Chance, einzugreifen. Seine guten Spieleröffnungen aus dem Vorjahr sind auch noch nicht zu sehen. Gut gegen Hartel (52.) pariert. TAG24-Note: 3 

Jonas Sterner: Diese Rückkehr nach Hannover, wo er nie eine Chance bekam, war eine besondere. Der Rechtsverteidiger wollte was beweisen, hätte mit seiner starken Direktabnahme (41.) dem Ex-Club auch besonders weh tun können. In Durchgang zwei wie alle nicht mehr so drin. Note: 2

Nicolai Rapp (bis 45.): Zweites Saisontor, das zweite nach Rossipal-Ecke. Das passt! Sicher im Spiel, zur Pause war aber Schluss. Eine Verletzung, erklärte der Coach. Was für eine, ließ er offen. Note: 2

Erst geführt, dann verloren! Dynamo geht im Kellerduell leer aus und rutscht auf den letzten Platz
Dynamo Dresden Erst geführt, dann verloren! Dynamo geht im Kellerduell leer aus und rutscht auf den letzten Platz

Friedrich Müller (bis 65.): Räumte vor Rapps Führungstreffer noch einen weg, leider auch vorm Elfmeter zu Hannovers Führung (59.). Das war nicht seine Schuld, den Gelben Karton gab’s trotzdem. Den zweiten und damit den Platzverweis nur sechs Minuten später. Note: 4

Alexander Rossipal: Schon im Pokal war auffällig, wenn er spielt, gibt’s gefährliche Standardsituationen – auch in Hannover. Bereitete mit der ersten Ecke das 1:0 von Rapp (11.) vor. Pech beim Pfostentreffer (55.). Schwacher Freistoß (87.) in guter Position. Der ärgerte ihn mehr. Note: 3

Tobias Raschl (bis 69.): Das war zu viel mit der Hacke. Hin und wieder war das spielöffnend, zweimal machte er so aber auch Strafraumaktionen kaputt. Brachte Müller vorm Elfmetertor in arge Bedrängnis. Ohne die Souveränität der letzten Spiele. Note: 5

Dynamos Covic erwischt gebrauchten Tag

Bei Patrice Covic (19) lief in Hannover so gut wie gar nichts zusammen.
Bei Patrice Covic (19) lief in Hannover so gut wie gar nichts zusammen.  © Swen Pförtner/dpa

Robert Wagner: Bester Dresdner Zweikämpfer zur Pause (8 von 47). Beim 1:1 von Chakroun (54.) aber nicht dran, um einen wichtigen zu führen. 12,7 km waren natürlich Bestwert, 13 gewonnene Zweikämpfe auch. Trotzdem war das irgendwie nicht sein Tag. Note: 3 

Niklas Hauptmann (bis 58.): In den ersten 25 Minuten immer wieder mit Standproblemen und auch ungekannten Passfehlern. Hatte bis auf viele Kilometer und einigen gewonnenen Zweikämpfen wenig Einfluss aufs Spiel und ging schon früh unter die Dusche. Note: 3

Patrice Covic: So ruhig und gut zuletzt, fast schon überheblich wirkte der Youngster in Hannover. Da war wenig Brauchbares dabei. Note: 5

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Christoph Daferner (bis 58.): Brustlöser Pokaltor? 267 Tage nach dem letzten Startelfeinsatz in Liga zwei durfte er wieder mal von Beginn an ran. Der Stürmer brannte, hatte in der 10. Minute seine erste Chance. Pech beim Pfosten-Abpraller (55.) von Rossipal. Note: 2

Jakob Lemmer (bis 58.): Bemüht, aber nicht gerade glücklich. Sinnbildlich: Der Abschluss (36.) im Strafraum nach Sterner-Freistoß in die Wolken. Kein gutes Spiel. Note: 5

Ahmet Muhamedbegovic (ab 46.): Hellwach nur knapp 120 Sekunden nach seiner Einwechslung, in der 64. Minute aber mit Glück, dass sein Gegenspieler nicht mehr an den Ball kam. Da war er nicht dran. Wirkte nicht immer sicher. Note: 4

Luca Herrmann (ab 58.): Er wollte, hatte ein paar Akzente, grätschte, schob an. Aber auch er kämpfte mit dem rutschigen Geläuf. Note: 3

Vincent Vermeij (ab 58.): Signalisierte in der 76. Minute seinen Kollegen: ruhig bleiben. So spielte er auch. Heavy Metal wäre aber besser gewesen. Note: 4

Ben Bobzien (ab 58.): Seine Konterqualitäten hätte es in Durchgang eins gebraucht, nach seiner Einwechslung gab’s aber die Räume nicht mehr. Holte gut einen Freistoß (85.) raus. Mehr nicht. Note: 4

Till Neininger (ab 69.): Was hatte er für Glück, dass das Tor von Källman (76.) nicht zählte. Das war null Zweikampfverhalten – nicht das einzige Mal. Dazu ein kläglicher Abschluss (88.). Note: 5

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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