Dynamos Bochum-Plan! Mit Wachheit und Heimstärke gegen Wucht und Tempo

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Dresden - 8:2 steht es nach drei Spieltagen. Dynamo Dresden hat acht Gegentore gefangen, Gegner VfL Bochum zwei. Das allein zeigt, wie schwer es am Samstagabend wird, die VfL-Wand zu knacken. Die Punktausbeute ist bei beiden jedoch gleich: drei Zähler. Bei der Brisanz wird es wohl keinen Schönheitspreis für die Partie geben, die zur besten Sofazeit um 20.30 Uhr angepfiffen wird.

Uwe Rösler (57) kommt zum zweiten Mal als Bochum-Trainer nach Dresden zurück.
Uwe Rösler (57) kommt zum zweiten Mal als Bochum-Trainer nach Dresden zurück.  © dpa/David Inderlied

Die Dresdner erwarten "eine sehr gute Defensive, wie es Bochum auch in der vergangenen abgelaufenen Saison hatte", sagt SGD-Trainer Thomas Stamm (43).

"Die Bochumer sind sehr wuchtig und haben mit dem einen oder anderen Neuzugang noch eine gewisse Wucht und Tempo dazubekommen."

Mit Rechtsverteidiger Sean Klaiber (32, Bröndby IF), Rechtsaußen Jarne Steuckers (24, KRC Genk) und dem zentralen Mittelfeldspieler Charlie Patino (22, Deportivo A Coruña) hat der VfL Bochum auf den letzten Metern des Transferfensters dreifach nachgelegt.

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Ist das neue Trio schon eine Option für den Kader oder die Startelf? "Es ist geplant, dass alle drei in meinen Gedanken für das Wochenende sind", betont VfL-Trainer Uwe Rösler (57), der zum zweiten Mal als Coach der Ruhrpottjungs zu seinem Ex-Verein zurückkehren wird.

Gelingt Dynamo Dresden der dritte Sieg gegen den VfL Bochum?

Der 2:0-Sieg im April mit Daniel Mesenhöler (31, M.) im Tor war für Dynamo ein wichtiger Schritt hin zum Klassenerhalt.
Der 2:0-Sieg im April mit Daniel Mesenhöler (31, M.) im Tor war für Dynamo ein wichtiger Schritt hin zum Klassenerhalt.  © Lutz Hentschel

Die möglichen Veränderungen beim Gegner will Stamm aber gar nicht so bewerten.

"Bochum wirkt, obwohl sie auch ein paar Veränderungen hatten, schon eingespielt, ohne dass man jetzt das Gefühl hat, da passen gewisse Abläufe noch nicht. Die Mannschaft ist einen Tick stärker als im Vorjahr", blickt der Schweizer auf den VfL, gegen den Dynamo im Vorjahr zweimal siegte.

Das soll jetzt zum dritten Mal in Folge gelingen. "Es ist eine Mannschaft, die man meiner Meinung nach gerade ein bisschen unterschätzt. Trotzdem zeigen die Spiele, dass man sie auch schlagen kann. Ich glaube, das ist gerade zu Hause immer wieder möglich", so der 43-Jährige. "Die Heimstärke wollen wir uns bewahren."

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Doch dafür muss in der Arbeit gegen den Ball in allen Mannschaftsteilen eine Steigerung gegenüber Heidenheim her. In allen drei Begegnungen bisher war Dresden in vielen Phasen stärker als der Gegner. Nun heißt es auch, kämpferisch dagegenzuhalten.

"Wir müssen uns trauen, Zweikämpfe einfach anders zu führen. Gerade bei Standardsituationen geht's viel um Wachheit."

Das gelingt hoffentlich am Abend.

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Titelfoto: Lutz Hentschel

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