Dynamos Rapp heiß auf Schalke-Kracher im DFB-Pokal: "Was gibt es Schöneres?"

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Dresden - 18 Uhr, Flutlicht, ein unvergleichliches Flair, DFB-Pokal, Gegner Schalke 04, knapp 31.000 Zuschauer im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion. Festtag für Dynamo Dresden! Und da will sich die SGD die 913.000 Euro für das Erreichen der dritten Runde einstecken. Möglich ist alles, auch nach dem 0:3 in Kiel. Ein Vorteil: Die Schwarz-Gelben sind in der Außenseiterrolle.

Dynamos Innenverteidiger Nicolai Rapp (29) freut sich auf den Pokalabend gegen Schalke.
Dynamos Innenverteidiger Nicolai Rapp (29) freut sich auf den Pokalabend gegen Schalke.  © imago/Jan Huebner

"Das wird komplett anders als in Kiel", sagt der zum Innenverteidiger umfunktionierte Nicolai Rapp (29). "Schalke, da freuen wir uns alle drauf. Ich glaube, jeder kann sich darauf freuen. Zu Hause, ein Flutlichtspiel - was gibt es Schöneres? Das spielt Kiel keine Rolle mehr", so Rapp. Zumindest für diese mindestens 90 Minuten nicht.

Kein Druck, keine mentale Blockade, Dresden hat im Gegensatz zu einem Punktspiel nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Dynamo kann für einen Moment den derzeit schwachen Liga-Alltag vergessen.

Dresden kann befreit aufspielen und sich vielleicht gerade gegen den Bundesligisten Mut, Selbstvertrauen und das verloren gegangene Selbstverständnis zurückholen, das es am Sonntag beim Keller-Kracher in Hannover dringend braucht.

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Ein Heimsieg ist der eigene Anspruch, sagt Dynamo-Trainer Thomas Stamm (43). "Da wir gegen einen Erstligisten spielen, liegt die Favoritenrolle eher bei Schalke. Die Erwartungshaltung bei uns ist, eine Runde weiterzukommen. Wir haben die Chance. Der Pokal lässt das auch immer zu", erklärte Stamm, der Schalke zuletzt selbst beobachtete.

"Mit ihrer Art und Weise, auch inhaltlich, haben sie immer sehr stabile Spiele gezeigt", sagte der Schweizer: "Es wird darum gehen, stabil zu sein und gute Umschaltmomente zu haben."

Stolpert Schalke 04 schon wieder?

Flutlicht-Heimspiele von Dynamo sind immer etwas Besonderes. Das Flair ist einmalig. So soll es auch an diesem Mittwochabend wieder werden.
Flutlicht-Heimspiele von Dynamo sind immer etwas Besonderes. Das Flair ist einmalig. So soll es auch an diesem Mittwochabend wieder werden.  © Lutz Hentschel

Dynamo liebäugelt mit einer erneuten Pokalüberraschung gegen Schalke - so wie vor zwölf Jahren im eigenen Stadion. Damals hatten die Elbestädter die Knappen mit 2:1 besiegt.

Stamm: "Man hat immer Vorfreude, wenn man solche Spiele hat, gerade zu Hause. Wenn man ein paar Runden übersteht, kann man was Besonderes schaffen."

Und es gibt noch ein gutes Omen für Dynamo: Für den fünffachen Pokalsieger Schalke kam in den vergangenen fünf Spielzeiten immer das Pokal-Aus in der zweiten Runde.

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Das weite Rund hat schon so oft bewiesen, dass es an solchen Abenden besonders laut ist. Keiner in Schwarz-Gelb hätte etwas dagegen, wenn die Serie der Königsblauen halten würde. Dynamos, lasst es einen rauschenden Pokalabend werden!

Titelfoto: Fotomontage (2): Lutz Hentschel, IMAGO/Jan Huebner

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