Er führte den Verein in die 2. Liga: Osnabrück feuert Schweinsteiger!

Osnabrück - Er schaffte mit dem VfL Osnabrück auf Anhieb den Aufstieg in die 2. Bundesliga, doch dort konnte Tobias Schweinsteiger (41) keine Ergebnisse mehr liefern. Am Wochenende folgte der Absturz auf den letzten Tabellenplatz - und der kostete den Trainer seinen Job!

Für Tobias Schweinsteiger (41) ist nach etwas mehr als einem Jahr Schluss in Osnabrück.
Für Tobias Schweinsteiger (41) ist nach etwas mehr als einem Jahr Schluss in Osnabrück.  © Swen Pförtner/dpa

Der VfL Osnabrück hat sich von Chefcoach Tobias Schweinsteiger getrennt. Das gab der Klub am Dienstag auf seiner Homepage bekannt.

"Nach einem furiosen Aufstieg in der letzten Saison geht nun leider der Weg des VfL Osnabrück mit Tobias Schweinsteiger erst mal zu Ende", heißt es in der Mitteilung des Zweitliga-Aufsteigers.

"Nach eingehender Analyse der Entwicklung, den letzten Ergebnissen und zahlreichen internen Gesprächen, stand der gemeinsame Entschluss fest, der Mannschaft auf der Position des Cheftrainers einen neuen Impuls geben zu müssen."

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Dabei hatte die Zusammenarbeit von Schweinsteiger und Osnabrück mehr als erfolgreich begonnen: Erst im Sommer 2022 übernahm der große Bruder von Bastian Schweinsteiger (39) die Niedersachsen, die damals noch in der 3. Liga spielte. Mit einer furiosen Rückrunde gelang den Lila-Weißen der direkte Aufstieg in die 2. Bundesliga.

"Tobias hat uns vor rund einem Jahr in einer prekären Situation in der 3. Liga übernommen. Sein Anteil an einer unglaublich erfolgreichen Rückserie und dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ist wahnsinnig groß", erklärte Geschäftsführer Dr. Michael Welling (52).

"Auch deshalb sind wir Tobias zu großem Dank verpflichtet und schätzen ihn für seine Arbeit für den VfL, aber auch für seine herzliche und offene Art als Mensch."

Seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga läuft es nicht mehr beim VfL Osnabrück

Hatte in letzter Zeit beim VfL Osnabrück wenig zu lachen: Tobias Schweinsteiger (41).
Hatte in letzter Zeit beim VfL Osnabrück wenig zu lachen: Tobias Schweinsteiger (41).  © David Inderlied/dpa

Doch im Unterhaus lief es dann nicht mehr rund: Nach 13 Spieltagen stehen gerade einmal ein Sieg und vier Unentschieden zu Buche, am vergangenen Samstag setzte es beim direkten Konkurrenten Eintracht Braunschweig dann die achte Saisonniederlage.

Diese war gleichbedeutend mit dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits sechs Punkte - zu viel auch für den gefeierten Aufstiegstrainer.

An Schweinsteigers Stelle werden zunächst seine bisherigen Co-Trainer Martin Heck (40) und Tim Danneberg (37) die Lila-Weißen übernehmen.

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In der Länderspielpause hat der Klub nun Zeit, einen neuen Chefcoach zu finden.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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