HCE-Coach Haber vertraut gegen Essen auf die Stärke seiner Jungs
Dresden - Nur einen Punkt hat TuSEM Essen bisher auf dem Konto, trotzdem dürfen die Männer des HC Elbflorenz das Team am Freitagabend im Pott nicht unterschätzen. Der Sieg im DHB-Pokal gegen Staffelfavorit Leipzig nach doppelter Verlängerung und das Remis in der Vorwoche gegen Minden sprechen für sich.
"Essen ist gerade zu Hause eine sehr gefährliche Mannschaft. Sie haben viele junge Spieler und Talente, die sich kontinuierlich weiterentwickeln. Auch die letzten Ergebnisse mit dem Pokalsieg gegen Leipzig und dem Punkt gegen Minden zeigen ihre Qualität", so André Haber (40).
Zudem verweist der Cheftrainer auf die Heimstärke der vergangenen Saison: "In Essen war es in den vergangenen Jahren immer schwer und das wird mit Sicherheit auch diesmal so sein."
Ein Beweis ist die Partie im Vorjahr. Da gewann Dresden durch einen Siebenmeter nach Ablauf der Spielzeit.
Die verrückte Situation entstand, weil die Essener Bank beim Kampf um einen Abpraller den Auszeit-Buzzer betätigte, obwohl aus Sicht der Spielleitung kein klarer Ballbesitz vorlag.
HC Elbflorenz will an Stärke in der ersten Halbzeit anknüpfen
Lieber will Haber auf die eigene Stärke vertrauen. Eine davon war in den bisherigen Pflichtspielen in dieser Saison jeweils die erste Halbzeit.
Dort legten die Tiger den Grundstein für die drei Siege, warfen immer mindestens 21 Tore.
"Die 21 Tore zur Halbzeit in den bisherigen Spielen sprechen vor allem für unser Tempospiel. Das ist sicherlich eine unserer Stärken, die wir auch in Essen wieder auf die Platte bringen wollen."
Gleichzeitig hebt Haber die Variabilität seiner Mannschaft hervor: "Wir haben auch in der Abwehr die Möglichkeiten, unterschiedliche Systeme zu spielen und uns auf verschiedene Situationen einzustellen."
Titelfoto: Lutz Hentschel, IMAGO/Eibner

