HCE ganz oben! Ein 8:0-Lauf und eine "dumme Phrase"

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Coburg - Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey! Der HC Elbflorenz hat durch den ungefährdeten 30:20-Sieg beim HSC Coburg die Tabellenspitze erklommen. Verantwortlich dafür waren zwei Dinge: die Niederlage von Potsdam in Hagen und die Minuten vor und nach der Pause im eigenen Spiel.

Nicht nur das Ergebnis stimmte, auch die Abwehrarbeit seines Teams überzeugte HCE-Coach André Haber (40, r.).
Nicht nur das Ergebnis stimmte, auch die Abwehrarbeit seines Teams überzeugte HCE-Coach André Haber (40, r.).  © Lutz Hentschel

12:12 stand es nach 29 Minuten. Dann zog Dresden an und weg. Mit einem 8:0-Lauf klärten die Tiger die Fronten - und das im Angriff jeweils mit einem siebten Feldspieler. Darauf fanden die Oberfranken keine Lösung. Aus einer engen Partie ist eine klare Angelegenheit geworden. Die lautstarken mitgereisten Fans waren längst aus dem Häuschen.

Für Trainer André Haber (40) war vor allem die Reaktion seiner Mannschaft nach der Pause entscheidend: "Wir haben in der ersten Halbzeit vielleicht ein paar Bälle abgegeben, die wir sonst nicht abgeben. Aber der Start in die zweite Halbzeit war super."

Besonders zufrieden zeigte er sich mit der Defensivleistung über die gesamten 60 Minuten: "Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Und das macht gerade Riesenspaß."

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Auch Timo Löser (26) hob die Abwehr hervor: "Bei 20 Gegentoren ist das schnell gesagt. Was wir da 60 Minuten wegverteidigen, das ist unser Anspruch. Schön, dass es heute so geklappt hat."

Doch nachlassen darf der HCE nicht. Er führt dank der besseren Tordifferenz einen Pulk von Teams mit 12:2 Punkten an. Löser: "Wir versuchen, die Welle weiterzureiten. Aber es ist unser Anspruch, von Spiel zu Spiel zu denken. Das ist eine dumme Phrase, aber es ist so."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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