Dresden - Auftakt gelungen. Den Worten folgten die ersten Taten. Der HC Elbflorenz hat sein Auftaktspiel in Dormagen 38:31 gewonnen und gleich ein Zeichen an die Konkurrenz gesendet. So klar und sicher werden nicht viele bei Bayer siegen.
Das sah in der Tat alles abgeklärt aus. Zielstrebig, besonnen, konzentriert. Der HCE hat sich mit diesem Auftritt die Messlatte allerdings auch verdammt hochgelegt.
"Wir hatten in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Tempospiel. In der zweiten haben wir damit etwas weniger Schaden beim Gegner angerichtet", war Cheftrainer André Haber (40) mit den zweiten 30 Minuten nicht ganz einverstanden.
"Das Entscheidende ist für mich aber die Mentalität, mit der wir ins Spiel gegangen sind. Zudem hatten wir eine tolle Bank, die immer wieder neue Impulse gebracht hat. Auch unsere Spielführung war sehr gut. So haben wir viele Chancen herausgearbeitet", so Haber.
Die Bank sprach auch Kapitän Sebastian Greß (31) an. "Wir haben eine unfassbare Breite im Kader. Performt mal einer nicht ganz so, ist der andere da", sagt er. Das war voriges Jahr aber schon so - zumindest bis zur Winterpause. Danach kamen viele Verletzungen. Davon soll der HCE diesmal verschont bleiben.
Greß sieht aber einen großen Vorteil gegenüber der Saison 2025/26. "Wir haben jetzt mehr Erfahrung. Voriges Jahr spielten viele das erste Mal überhaupt um den Aufstieg mit. Da hat in den entscheidenden Momenten ein bisschen gefehlt. Das ist in dieser Saison anders", ist sich Greß sicher.