Dormagen - Geschichte wiederholt sich: Wie im Vorjahr trifft der HC Elbflorenz in der 2. Runde des DHB-Pokals daheim auf den Erstligisten HC Hamburg, der damals noch den Vornamen HSV trug. Das ergab die Auslosung am Sonntag. Gespielt wird vom 22. bis 24. September. Apropos Sieg: Die Tiger gewannen auch ihren Punktspielauftakt. Bei Bayer Dormagen hieß es am Ende 38:31.
Was war das für ein Fest im Oktober 2025! In der Verlängerung mit 47:46 schickten die Sachsen die Hanseaten zurück ans andere Ende der Elbe. Die Hamburger dürften also für dieses Jahr gewarnt sein.
Das war aber auch Dormagen in eigener Halle. Doch gegen den HCE war für die Werkssieben kein Kraut gewachsen. Dresden ließ den Ball laufen. Coach André Haber sagte in einer Auszeit: "keine sinnlosen Dinge machen". Das beherzigten seine Jungs, die im Grunde in der ersten Halbzeit nie ins Straucheln kamen. 21:16 stand es zur Pause.
Auch in der zweiten Hälfte passte bei den Dresdnern sowohl das Rückzugsverhalten als auch die Bewegungen nach vorn. Das sah flüssig aus. Der HCE bestimmte Tempo und Rhythmus im Spiel. Nach 45 Minuten hatte der Gast auf 32:25 gestellt. Da war im Grunde alle gegessen. Trotzdem forderte Haber von seinen Mannen: "Wir bleiben dran bis 60:00!"
Also bis zur letzten Sekunde. Und genau das machte Dresden. "Wir waren heiß, das Spiel war gut", sagte Sebastian Greß, Kapitän des Aufstiegskandidaten. Ein Statement zum Auftakt! "Diese Leistung müssen wir jetzt noch 33 Mal auf die Platte bringen, um unser Ziel zu erreichen", redete er nicht um den heißen Brei herum.