Erst wackelig, dann souverän: SC DHfK Leipzig ringt Aufsteiger nieder
Leipzig - Am Freitagabend hat der SC DHfK Leipzig mit 37:33 (18:18) gegen den ASV Hamm-Westfalen gewonnen. Vor 3309 Fans hielt der Aufsteiger lange Zeit gut mit und forderte die Hausherren heraus, ehe die Kräfte Mitte des zweiten Durchgangs nachließen.
Leipzig begann mit Tom Koschek und Staffan Peter auf den Außenpositionen, im Rückraum starteten Matej Klima, Dean Bombac, Franz Semper und Luka Rogan am Kreis.
Im Kasten vertraute Chefcoach Frank Carstens zunächst auf Anadin Suljakovic. Der am Knie verletzte Lukas Binder schaffte es in den Kader, blieb aber auf der Bank.
Die Grün-Weißen gerieten durch zwei Zeitstrafen früh unter Druck, der Aufsteiger aus Westfalen verteidigte offensiv und zwang die Leipziger zu Würfen aus dem Rückraum. In der 8. Minute ging der ASV dann erstmals mit drei Treffern in Führung (3:5).
Der SC DHfK fand jedoch zurück in die Spur, kam mit viel Tempo aus der eigenen Hälfte, scheiterte vorne aber immer wieder an Hamms bärenstarkem Schlussmann Marcos Colodeti.
"Alle laufen zurück und kämpfen füreinander! Maximale Disziplin!", forderte Carstens während des Timeouts in der 20.Minute (12:12) von seinen Jungs und brachte Tomas Mrkva für Suljakovic im Tor. Eine Sekunde vor dem Halbzeitpfiff stellte Leipzigs Finn Schroven mit seinem Treffer dann erneut den Ausgleich her (18:18).
Hamm-Westfalen geht die Luft aus
Mrkva startete zu Beginn des zweiten Durchgangs im Tor der Sachsen. Im Leipziger Rückraum drehte Klima nach einer eher durchwachsenen ersten Hälfte ordentlich auf und konnte in den ersten neun Minuten vier Treffer für sich verbuchen (24:22).
Der ASV geriet allmählich in Bedrängnis und konnte an die aggressive und konsequente Leistung der ersten Hälfte nicht wirklich anzuknüpfen.
In der 50. Minute gingen die Hausherren dann nach einem Treffer von Blaer Hinriksson mit vier Toren in Führung (31:27).
Die Grün-Weißen hielten die Gäste bis zum Ende konsequent auf Abstand und gewannen schlussendlich verdient mit 37:33.
Titelfoto: Jan Kaefer

