Schmerz-Start für DHfK Leipzig: Keeper muss bereits nach vier Minuten vom Feld
Leipzig - Am Sonntag hat der SC DHfK Leipzig mit 35:28 (18:13) gegen den TV 05/07 Hüttenberg gewonnen. Trotz einer eher zähen Anfangsphase übernahmen die Grün-Weißen zunehmend die Kontrolle und ließen den Gästen letztlich keine Chance.
In den Reihen der Leipziger kehrte der genesene Lukas Binder auf Rechtsaußen zurück in die Startaufstellung. Ansonsten vertraute Cheftrainer Frank Carstens zunächst auf Matej Klima, Dean Bombac und Franz Semper im Rückraum, Luka Rogan am Kreis und Staffan Peter auf Linksaußen.
Anadin Suljakovic begann im Tor, musste die Platte nach einem Treffer am Kopf in der 4. Minute jedoch vorzeitig räumen – für ihn übernahm Tomas Mrkva zwischen den Pfosten. Suljakovic nahm auf der Bank Platz und konnte später glücklicherweise wieder mitmischen.
Beide Teams tasteten sich nicht erst langwierig ab, sondern legten von Beginn an ein hohes Tempo vor. Dabei erwischten die Gäste aus Hessen jedoch den besseren Start, während sich die Sachsen noch etwas schwertaten, das richtige Mittel gegen die hohe 3-2-1-Deckung der Hüttenberger zu finden.
Nach 15. Minuten war beim Stand von 9:9 noch alles offen. Mit fortschreitender Spieldauer übernahmen die Grün-Weißen aber mehr und mehr die Kontrolle: Die Deckung packte konsequenter zu, während vorne die Durchbrüche klappten und den Gästen aus Hüttenberg nach dem furiosen Start langsam die Kräfte schwanden.
In der 20. Minute konnte sich der SC DHfK dann folgerichtig nach einem 5:0-Lauf erstmals mit drei Treffern absetzen (12:9). Beim Stand von 18:13 ging es in die Kabine.
Leipzig bleibt am Drücker
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren das konsequentere Team, vor allem Klima überzeugte dabei immer wieder und konnte in der 39. Minute seinen bereits achten Treffer verbuchen (23:17).
Weil sich bei den Leipzigern im Anschluss jedoch kleine Nachlässigkeiten einschlichen, gelang es den Mittelhessen in der 49. Minute auf 27:24 zu verkürzen. "Männer, wir müssen einfach nur wieder unsere Chancen nutzen!", forderte der DHfK-Coach daraufhin im Timeout. "Macht die Bälle rein und dann ist das Ding erledigt."
Zwei Zeitstrafen gegen die Gäste nahmen den Mittelhessen dann endgültig den Wind aus den Segeln: Der SC DHfK Leipzig ließ nichts mehr anbrennen und gewann schlussendlich mit 35:28 gegen den TV Hüttenberg. Ein wichtiger Pflichtsieg nach der schmerzhaften Pleite im Derby gegen Dessau am vergangenen Wochenende.
Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg
