Magdeburg - Mit dem 38:28-Pokalsieg gegen die HSG Wetzlar zeigte der SC Magdeburg am Mittwochabend eine sehr gute Reaktion auf das Wochenende, an welchem sie gegen Melsungen ihre erste Saisonniederlage hinnehmen mussten. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch SCM-Coach Bennet Wiegert (44) im Anschluss der Pokalrunde.
"Wir haben es von Anfang an sehr seriös gemacht und haben nie Fragen aufkommen lassen, wer hier weiterkommt. Das hat es natürlich entspannter gemacht", sagte SCM-Coach Bennet Wiegert (44) im Anschluss der Partie. Bereits nach knapp zehn Minuten führte der SCM mit 7:4.
Die Vorbereitungen auf diese Pokalrunde schienen von Minute eins an zu fruchten. Denn, dass die HSG mit einem Überzahlspiel beginnen wird, hatte der 44-Jährige schon in der Medienrunde vor dem Duell prophezeit und damit recht behalten.
"Das Sieben-gegen-sechs hatten wir vorbereitet und deshalb auch die richtigen Antworten darauf. Dadurch konnten wir Wetzlar ins Positionsspiel zurückzwingen. Vielleicht hätten wir auch noch mit einem höheren Vorsprung in die Pause gehen können – doch da hat der Torhüter auf der anderen Seite einen guten Job gemacht", so Wiegert.
SCM-Akteure "glücklich" nach Pokalsieg
Die erste Saisonniederlage am vergangenen Wochenende (34:37 gegen Melsungen) hatte zunächst für große Enttäuschung bei den Verantwortlichen gesorgt. Umso glücklicher sind jetzt auch die Akteure auf der Platte, dass die so berühmte Reaktion gezeigt wurde und sie die nächste Runde erreicht haben:
"Es war ein sehr gutes Spiel. Wir brauchten ein Spiel wie dieses, weil wir zuletzt in der Bundesliga verloren haben. Das war jetzt gut für unser Selbstempfinden – auch im Hinblick auf die nächste Begegnung. Danke an alle, die uns unterstützt haben. Wir können heute sehr glücklich nach Hause gehen", sagte Keeper Matej Mandic (24) nach dem Spiel
Am Wochenende wartet nun der Aufsteiger aus Bietigheim auf die Magdeburger, bevor es im Topspiel unter der Woche gegen den THW Kiel geht. Daran möchte SCM-Coach Wiegert allerdings noch nicht denken:
"Jetzt erstmal eins nach dem anderen. Für uns kommt jetzt Bietigheim, die haben 45 Minuten lang Kiel Paroli geboten. Deswegen tun wir gut daran, jedes Spiel so zu spielen, als wäre es unser letztes", so der Trainer.