SCM erkämpft sich den nächsten Sieg: "Wir wollten von Anfang an präsenter sein"

Magdeburg - Mit dem 31:23-Erfolg gegen die Rhein-Neckar Löwen holte sich der SC Magdeburg am Sonntag nun schon den neunten Ligasieg im zehnten Spiel. In einem phasenweise durchwachsenen Spiel bleiben die Grün-Roten konzentriert und können sehr zufrieden mit sich sein.

SCM-Coach Bennet Wiegert (44) kann an diesem Abend zufrieden mit seiner Mannschaft sein.  © Imago / Jan Huebner

Dabei gehörte die Anfangsphase klar den Magdeburgern, was auch SCM-Coach Bennet Wiegert gefiel: "Wir sind extrem gut gestartet, waren präsent - das war das, was wir wollten. Wir wollten unsere Lehren aus den vergangenen Auftritten ziehen und von Anfang an präsenter sein."

Doch die Leichtigkeit war nicht über das gesamte Spiel zu sehen, immer wieder kämpften sich die Löwen zurück ins Spiel und übernahmen kurzzeitig sogar die Führung. "Dann haben wir eine schlechte Phase und geben es zu schnell aus der Hand. Dafür holt sich Mannheim das Momentum", so Wiegert.

Immer wieder ging es hin und her, Magdeburg holte sich die Spielanteile kurz vor der Pause zurück und ging mit einer vierfachen Führung in die Halbzeit, doch auch das brachte keine Ruhe rein. Die Löwen kamen angestachelt aus der Kabine und drehten noch mal auf: "Danach passiert es wieder: Wir geben schnell die Tore her."

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Am Ende bewahrten die Grün-Roten allerdings einen kühlen Kopf und machten die Partie in der Schlussphase klar. "Trotzdem holen wir uns die Führung zurück und bauen Selbstsicherheit auf. Am Ende ist das Ergebnis aber höher, als sich der Spielverlauf dargestellt hat", sagte der SCM-Coach.

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SCM-Akteure loben ihren Schlussmann

SCM-Schlussmann Matej Mandic (24) stellte auch an diesem Abend beeindruckend sein Können unter Beweis.  © Hendrik Schmidt/dpa

Für Gisli Kristjansson war im Vorhinein schon klar, dass das in Mannheim "kein Selbstläufer wird". Der 27-Jährige hatte an diesem Abend einen fantastischen Tag erwischt und wies mit sechs Treffern bei sechs Wurfversuchen eine perfekte Quote auf.

"Wir kommen gut ins Spiel, dann steigern sich die Löwen. Aber wir ziehen unser Ding durch und machen über 60 Minuten einfach immer weiter", fasste der Rückraumspieler den Abend zusammen. Ein Lob hatte er dann auch noch für seinen Schlussmann übrig, der wieder einmal eine überragende Leistung zeigte:

"Dabei können wir dann auch auf eine echt starke Defensive bauen und auf Manda [Anm. d. Red.: Matej Mandic], der wichtige Paraden liefert", so Kristjansson. 15 Stück waren es am Ende bei einer Paradenquote von beeindruckenden 41 Prozent.

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Für die Magdeburger geht es jetzt im gewohnten Rhythmus sehr schnell weiter, am Mittwoch (20.45 Uhr) steht das Duell in der Champions League mit Kriens-Luzern an.

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