HYROX kommt nach Hause: 25.000 Teilnehmende an zwei Tagen, darunter die Besten der Besten
Hamburg - Nur wenige Tage nach dem "Hella Halbmarathon" steht in Hamburg das nächste sportliche Großevent an. An diesen Tagen kommen Tausende Sportlerinnen und Sportler in der Hansestadt zusammen, wenn sich die Messehallen in einen großen Fitness-Parcours verwandeln. Rund 25.000 Teilnehmende haben sich für den HYROX angemeldet.
Vom 28. Oktober bis 1. November wird die Halle B6 für diverse Fitnessgeräte und Laufabschnitte gesperrt.
HYROX - der seinen Ursprung 2017 in Hamburg fand - verbindet Ausdauerübungen mit Kraftsport. Weltweit folgt der Wettbewerb denselben Mustern.
Insgesamt müssen acht Kilometer gelaufen und acht funktionelle Übungen ausgeführt werden. Es folgt dem Schema: Einen Kilometer laufen, eine Übung.
Angetreten wird auch in Hamburg in fünf Altersklassen, die nach Geschlecht und anhand des Levels des jeweiligen Sportlers eingeteilt werden. Es kann einzeln oder als Team teilgenommen werden.
Die Besonderheit: In der HYROX-Geburtsstadt wird in diesem Jahr auch das Eröffnungsrennen der "HYROX Elite Series Saison 2026/27" ausgerichtet.
Die besten HYROX-Athleten der Welt werden zum Auftakt am 30. Oktober gegeneinander antreten. Danach starten die "Challenger 15 Singles". Am 31. gehen die Teams an den Start.
Nach Durchfall-Eklat: HYROX-Mitgründer lässt Regelwerk ändern
Nachdem es im September 2026 bei einem HYROX-Rennen in Peking zu einem Fäkal-Vorfall gekommen war, wurde das Regelwerk des beliebten Trend-Sports verändert.
Athletin Joanna Wietrzyk (22) hatte während ihrer Teilnahme plötzlichen Durchfall bekommen, das Rennen trotz dessen nicht abgebrochen. Die Australierin beendete ihren Wettkampf und gewann sogar.
Im Anschluss hagelte es Kritik für dieses Verhalten. HYROX-Mitgründer Moritz Fürste (42) meldete sich damals persönlich zu Wort.
"Natürlich haben wir damit begonnen, die Abläufe bei den Veranstaltungen zu verbessern und gleichzeitig das Regelwerk zu ändern. Ab diesem Zeitpunkt gelten neue Regeln und Verfahren, um zu verhindern, dass eine solche Situation erneut auftritt", betonte der Hamburger.
Das Regelwerk sieht inzwischen vor, wenn Blut, Erbrochenes, Urin oder Fäkalien ein Gesundheits- oder Kontaminationsrisiko für andere Teilnehmer darstellen, kann die Rennleitung den verursachenden Athleten ab sofort aus dem Wettkampf nehmen.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

