Schock-Moment für Toto Wolff: Junior (9) in schlimmen Kart-Crash verwickelt
Viterbo (Italien) - In diesem Moment schwebte wirklich ein Schutzengel über dem Neunjährigen! Jack Wolff, Sohn des österreichischen Formel-1-Teamchefs Toto Wolff (54) wurde bei einem Kart-Rennen im italienischen Viterbo in einen schweren Unfall verwickelt.
Seit Mittwoch findet in der italienischen Kleinstadt im Norden Roms das IAME Warrior Final – ein internationales Kart-Rennen – statt, berichtet das Branchenmagazin "Motorsport XL".
In der Klasse "X30 Mini" ging auch Jack Wolff, Sprössling von Toto Wolff, Chef des Formel-1-Teams Mercedes-AMG Petronas Motorsport, an den Start. Der Kleine gilt als Naturtalent und konnte sich erst vor Kurzem den Titel in einer anderen Rennklasse sichern.
Und so kämpfte Jack auch bei diesem Renn-Event mit um den Sieg. Er schaffte es im Laufe des Rennens an die Spitze des Fahrerfeldes zu fahren. Dort lieferte er sich ein hartes Duell mit seinem Konkurrenten, dem marokkanischen Nachwuchsfahrer Nahyl El Gahoudi.
Ein Video auf X zeigt die Szene vor dem schweren Unfall: Jack befand sich zunächst hinter Nahyl, doch auf einer Geraden setzte der gebürtige Österreicher zum Überholen an. Gepostet wurde es vom Motorsport-Journalist Thomas Maher, der gleich einige Informationen mitlieferte.
Bei dem Überholmanöver verhakten sich jedoch die Reifen der beiden Rennautos – es kam zum Crash. Jack verlor die Traktion und rutschte in Nahyls Kart, dieses wiederum hob ab und landete beinahe auf der Seite. Jack wiederum konnte nur zusehen, wie er gegen das Kart von Dimitar Uzunov geschleudert wurde.
Video zeigt den Horror-Crash
Toto Wolff war nicht an der Rennstrecke
Uzunov konnte nicht mehr ausweichen. Sein Kart hob ebenfalls ab und wurde über Jack hinweg katapultiert. Wie durch ein Wunder konnte Jack nach dem schlimmen Unfall selbstständig aus dem Kart aussteigen, doch da er offensichtlich Schmerzen hatte, musste er untersucht werden. Das medizinische Personal konnte wenig später Entwarnung geben – Jack geht es gut!
Mama- und Papa-Wolff befinden sich derweil gerade mit ihrem Formel-1-Team in Übersee in Austin (Texas).
Titelfoto: HENRY NICHOLLS / AFP
